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Hallo!
Die neue 12.04 hat ja eine Laufzeit von 5 Jahren. Heißt das auch das sie in den nächsten 5 Jahren mit den aktuellsten Patches sondern auch Anwendungssoftware versorgt wird? Ich denke hier an die aktuellen Versionen von Libreoffice, VLC Firefox, thunderbird etc. Dann wäre da noch : Gilt dies auch für Kubuntu? MfG R.Lehmeier -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Am 03.07.2012 23:40, schrieb Ralf Lehmeier:
> Hallo! > Die neue 12.04 hat ja eine Laufzeit von 5 Jahren. > Heißt das auch das sie in den nächsten 5 Jahren mit den aktuellsten > Patches sondern auch Anwendungssoftware versorgt wird? Ich denke hier an > die aktuellen Versionen von Libreoffice, VLC Firefox, thunderbird etc. > > Dann wäre da noch : Gilt dies auch für Kubuntu? > > MfG R.Lehmeier > > Firefox und Thunderbird werden wohl mit neuen Versionen versorgt, die anderen Programme nicht. Gruß Ubunux -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Hallo Ralf,
Am Dienstag, den 03.07.2012, 23:43 +0200 schrieb Jörg Mayer: > Am 03.07.2012 23:40, schrieb Ralf Lehmeier: > > Hallo! > > Die neue 12.04 hat ja eine Laufzeit von 5 Jahren. > > Heißt das auch das sie in den nächsten 5 Jahren mit den aktuellsten > > Patches sondern auch Anwendungssoftware versorgt wird? Ich denke hier an > > die aktuellen Versionen von Libreoffice, VLC Firefox, thunderbird etc. > > > > Dann wäre da noch : Gilt dies auch für Kubuntu? > > > > MfG R.Lehmeier > > > > > Hallo, > > Firefox und Thunderbird werden wohl mit neuen Versionen versorgt, die > anderen Programme nicht. An dieser Stelle kommen dann Backports ins Spiel. - https://wiki.ubuntu.com/UbuntuBackports - https://help.ubuntu.com/community/UbuntuBackports/ - http://wiki.ubuntuusers.de/sources.list#Precise Grüße -- Martin Gebhardt | Karlsruhe, DE ----------------|---------------- PGP: 0B40C2DD | @coacx -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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> An dieser Stelle kommen dann Backports ins Spiel. > > - https://wiki.ubuntu.com/UbuntuBackports > - https://help.ubuntu.com/community/UbuntuBackports/ > - http://wiki.ubuntuusers.de/sources.list#Precise Wobei bei backports für ubuntu dieselben Warnhinweise gelten wie bei denen für Debian: <http://backports-master.debian.org/Instructions/> Es wird nämlich dann interessant, wenn man eins von diesen Paketen gegen die alte Version downgraden will, weil die neue sich komisch verhält. J -- Debian GNU/Linux Stable PGP-Key Fingerprint: 96F6 ED6F 4DBC 2F83 ED67 2A57 FED9 957B 9AEB C035 -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Am 04.07.2012 17:44, schrieb Jens-Olaf Lindermann:
>> >> An dieser Stelle kommen dann Backports ins Spiel. >> >> - https://wiki.ubuntu.com/UbuntuBackports >> - https://help.ubuntu.com/community/UbuntuBackports/ >> - http://wiki.ubuntuusers.de/sources.list#Precise > > Wobei bei backports für ubuntu dieselben Warnhinweise gelten wie bei > denen für Debian:<http://backports-master.debian.org/Instructions/> > > Es wird nämlich dann interessant, wenn man eins von diesen Paketen gegen > die alte Version downgraden will, weil die neue sich komisch verhält. Soll das heißen das die Anwendungen nicht nennenswert aktualisiert werden? Wäre aber traurig wenn ich z.B. mit einem Office arbeiten müßte was 5 Jahre lang nur gefixt aber nicht aktualisiert wird. Sollte eine Aktualisierung nicht ohne Backports auskommen? Wenigstens während der zugesagten 5 Jahre? MfG R.Lehmeier -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Am Wed, 04 Jul 2012 19:55:40 +0200
schrieb Ralf Lehmeier <[hidden email]>: > > Soll das heißen das die Anwendungen nicht nennenswert aktualisiert > werden? Das ist die eigentliche Frage vom OP. > Wäre aber traurig wenn ich z.B. mit einem Office arbeiten > müßte was 5 Jahre lang nur gefixt aber nicht aktualisiert wird. > Allerdings... > Sollte eine Aktualisierung nicht ohne Backports auskommen? Wenigstens > während der zugesagten 5 Jahre? > Eben. 5 Jahre ist eine ziemlich lange Zeit. Bei den 3 Jahren LTS war es ja üblich, keine neuen Versionen bereitzustellen (auch bei z.B. dem Firefox ist es gar nicht solange her, dass eingeführt wurde, auch bei neuen Versionen mitzuhalten). Ob es bei 5 Jahren dabei bleibt - das wollte der OP wissen. Die Frage ist, woher das klare "ja" (exkl. FF und TB) kommt. Gibt es eine diesbezügliche Quelle, oder ist es eine Vermutung? Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Ralf Lehmeier
Ralf Lehmeier <[hidden email]> writes:
> Soll das heißen das die Anwendungen nicht nennenswert aktualisiert > werden? Wäre aber traurig wenn ich z.B. mit einem Office arbeiten > müßte was 5 Jahre lang nur gefixt aber nicht aktualisiert wird. Genau darin liegt der Vorteil einer LTS-Version: Die Software ändert sich 5 Jahre lang praktisch nicht. Das heißt, es gibt keine neuen Oberflächen, Einstellungen und Dateiformate, keine neuen Kompatibilitätsprobleme mit externer Software, ... > Sollte eine Aktualisierung nicht ohne Backports auskommen? Wenigstens > während der zugesagten 5 Jahre? Dort, wo das vom Aufwand her machbar ist, wird Canonical die alten Versionen pflegen, so dass es keine größeren Veränderungen gibt. Nur in wenigen Ausnahmefällen, bei denen das zu aufwändig ist, z.B. bei Firefox, wird auf neue Versionen aktualisiert werden. Florian -- Erweiterung für Nautilus (Gnome3), um Programmstarter/.desktop-Dateien (nicht nur) auf dem Desktop anzulegen: <http://www.florian-diesch.de/software/arronax/> -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Rainer-17
Am 04.07.2012 20:13, schrieb Rainer:
> Eben. 5 Jahre ist eine ziemlich lange Zeit. Bei den 3 Jahren LTS war es > ja üblich, keine neuen Versionen bereitzustellen (auch bei z.B. dem > Firefox ist es gar nicht solange her, dass eingeführt wurde, auch bei > neuen Versionen mitzuhalten). Ob es bei 5 Jahren dabei bleibt - das > wollte der OP wissen. Die Frage ist, woher das klare "ja" (exkl. FF und > TB) kommt. Gibt es eine diesbezügliche Quelle, oder ist es eine > Vermutung? Für Firefox ergibt sich das aus der Ankündigung die im Januar verschickt wurde, siehe https://lists.ubuntu.com/archives/ubuntu-security-announce/2012-January/001544.html oder https://wiki.ubuntu.com/LucidLynx/ReleaseNotes/FirefoxRapidReleaseMigration Für Thunderbird scheint das auch zu gelten da bei meinem 10.04 LTS inzwischen Thunderbird 13.0.1 installiert ist. Für jedes andere Software Paket denke ich kann von dem bisherigen üblichen Verfahren ausgegangen werden keine neuen Versionen bereit zustellen, sondern nur Fehler zu beheben. Wie LTS Versionen behandelt werden ist hier zu finden. https://wiki.ubuntu.com/LTS/ Gruß, Gerrit -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Florian Diesch
Am 04.07.2012 21:45, schrieb Florian Diesch:
> Ralf Lehmeier <[hidden email]> writes: > > >> Soll das heißen das die Anwendungen nicht nennenswert aktualisiert >> werden? Wäre aber traurig wenn ich z.B. mit einem Office arbeiten >> müßte was 5 Jahre lang nur gefixt aber nicht aktualisiert wird. > > Genau darin liegt der Vorteil einer LTS-Version: Die Software ändert > sich 5 Jahre lang praktisch nicht. Das heißt, es gibt keine neuen > Oberflächen, Einstellungen und Dateiformate, keine neuen > Kompatibilitätsprobleme mit externer Software, ... Dem stimme ich vollkommen zu Wer auf neue Versionen wert legt kann ja auch weiterhin alle 6 Monate ein Upgrade auf die nächste Ubuntu Version machen oder alternativ alle zwei Jahre ein Upgrade zur nächsten LTS Version. Gruß, Gerrit -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Am 04.07.2012 23:30, schrieb Gerrit Wenig:
> Am 04.07.2012 21:45, schrieb Florian Diesch: >> Ralf Lehmeier<[hidden email]> writes: >> >> >>> Soll das heißen das die Anwendungen nicht nennenswert aktualisiert >>> werden? Wäre aber traurig wenn ich z.B. mit einem Office arbeiten >>> müßte was 5 Jahre lang nur gefixt aber nicht aktualisiert wird. >> >> Genau darin liegt der Vorteil einer LTS-Version: Die Software ändert >> sich 5 Jahre lang praktisch nicht. Das heißt, es gibt keine neuen >> Oberflächen, Einstellungen und Dateiformate, keine neuen >> Kompatibilitätsprobleme mit externer Software, ... > > Dem stimme ich vollkommen zu > > Wer auf neue Versionen wert legt kann ja auch weiterhin alle 6 Monate > ein Upgrade auf die nächste Ubuntu Version machen oder alternativ alle > zwei Jahre ein Upgrade zur nächsten LTS Version. Das ist ungefähr so als müßte man jedesmal Das Haus neu bauen nur weil ich eine neue Tapete haben möchte. Das der Unterbau nur gepacht wird kann ich ja noch verstehen aber das man glaubt das die Leute ein Office haben wollen was hinter der Zeit her ist kann ich nicht verstehen. Ich möchte langsam mal von Windows weg aber wenn ich für solch simplen Probleme keine Lösung finde werde ich wohl da bleiben müßen. MfG R.Lehmeier -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Hallo Ralf,
> Am 04.07.2012 23:30, schrieb Gerrit Wenig: > > Am 04.07.2012 21:45, schrieb Florian Diesch: > >> Ralf Lehmeier<[hidden email]> writes: > >> > >> > >>> Soll das heißen das die Anwendungen nicht nennenswert aktualisiert > >>> werden? Wäre aber traurig wenn ich z.B. mit einem Office arbeiten > >>> müßte was 5 Jahre lang nur gefixt aber nicht aktualisiert wird. > >> > >> Genau darin liegt der Vorteil einer LTS-Version: Die Software > >> ändert sich 5 Jahre lang praktisch nicht. Das heißt, es gibt keine > >> neuen Oberflächen, Einstellungen und Dateiformate, keine neuen > >> Kompatibilitätsprobleme mit externer Software, ... > > > > Dem stimme ich vollkommen zu > > > > Wer auf neue Versionen wert legt kann ja auch weiterhin alle 6 > > Monate ein Upgrade auf die nächste Ubuntu Version machen oder > > alternativ alle zwei Jahre ein Upgrade zur nächsten LTS Version. > > Das der Unterbau nur gepacht wird kann ich ja noch verstehen aber das > man glaubt das die Leute ein Office haben wollen was hinter der Zeit > her ist kann ich nicht verstehen. Wenn man auf Stabilität wert legt, ist das eine prima Sache: Viele neue Tapeten beleidigen meinen guten Geschmack ;-) Oder anders gesagt: Warum sollte ich immer sofort die neuesten Office-Software haben wollen? Insbesondere wenn die, die ich habe, alles tut und keine Sicherheitslücke aufweist? Im letzteren Falle wird ja auch bei einer LTS-Version gewechselt... Deine Tapete reißt du ja auch nicht im Halbjahrestakt von der Wand... > Ich möchte langsam mal von Windows weg aber wenn ich für solch > simplen Probleme keine Lösung finde werde ich wohl da bleiben müßen. Wenn es nur um Office/Browser/Email geht: Du kannst die Software oft auch von der entsprechenden Website beschaffen, was ich mit LibreOffice sowie OpenOffice regelmäßig mache! Das ist kein Hexenwerk. Gruß, Michael ...der sogar noch ein OpenOffice.org 1.1.5 laufen hat und produktiv einsetzt! -- ____ / / / / /__/ Michael Höhne / / / / / / [hidden email] / ________________________________/ -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Gerrit Wenig-2
Am Wed, 04 Jul 2012 23:22:24 +0200
schrieb Gerrit Wenig <[hidden email]>: > Am 04.07.2012 20:13, schrieb Rainer: > > > > Die Frage ist, woher das > > klare "ja" (exkl. FF und TB) kommt. Gibt es eine diesbezügliche > > Quelle, oder ist es eine Vermutung? > > Für Firefox ergibt sich das aus der Ankündigung die im Januar > verschickt wurde, siehe [..] > > Für Thunderbird scheint das auch zu gelten da bei meinem 10.04 LTS > inzwischen Thunderbird 13.0.1 installiert ist. > Beim FF (und offenbar ja auch beim TB, den ich nicht benutze), ist das ja schon Praxis, insofern eine Quellenangbae eigentlich nicht nötig. Interessant wäre eine Quellenangabe bzgl. anderer Software. > Für jedes andere Software Paket denke ich kann von dem bisherigen > üblichen Verfahren ausgegangen werden keine neuen Versionen bereit > zustellen, sondern nur Fehler zu beheben. > OK, offenbar weiß es hier niemand genau:"denke ich" und - wie Jörg schreibt - "werden wohl" sind nur Einschätzungen. Meine Frage nach einer Quelle aber bezog sich auf die sog. andere Software. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Michael Höhne
Hallo Michael,
Am Thu, 5 Jul 2012 07:58:22 +0200 schrieb Michael Höhne <[hidden email]>: > Hallo Ralf, > > > Am 04.07.2012 23:30, schrieb Gerrit Wenig: > > > Am 04.07.2012 21:45, schrieb Florian Diesch: > > >> Ralf Lehmeier<[hidden email]> writes: > > >> > > >> > > >>> Soll das heißen das die Anwendungen nicht nennenswert > > >>> aktualisiert werden? Wäre aber traurig wenn ich z.B. mit einem > > >>> Office arbeiten müßte was 5 Jahre lang nur gefixt aber nicht > > >>> aktualisiert wird. > > >> > > >> Genau darin liegt der Vorteil einer LTS-Version: Die Software > > >> ändert sich 5 Jahre lang praktisch nicht. Das heißt, es gibt > > >> keine neuen Oberflächen, Einstellungen und Dateiformate, keine > > >> neuen Kompatibilitätsprobleme mit externer Software, ... > > > > > > Dem stimme ich vollkommen zu > > > > > > Wer auf neue Versionen wert legt kann ja auch weiterhin alle 6 > > > Monate ein Upgrade auf die nächste Ubuntu Version machen oder > > > alternativ alle zwei Jahre ein Upgrade zur nächsten LTS Version. > > > > Das der Unterbau nur gepacht wird kann ich ja noch verstehen aber > > das man glaubt das die Leute ein Office haben wollen was hinter der > > Zeit her ist kann ich nicht verstehen. > > Wenn man auf Stabilität wert legt, ist das eine prima Sache: Viele > neue Tapeten beleidigen meinen guten Geschmack ;-) > und nach deutlich veraltet, ist kein Naturgesetz und auch nicht in Stein gemeißelt (s. die Beispiele Firefox und Thunderbird). Ich persönlich arbeite sehr gern lange mit einem Betriebssystem, dass sich zwar nicht grundlegend verändert, wohl aber bzgl. einiger Anwendngssoftware. > Oder anders gesagt: Warum sollte ich immer sofort die neuesten > Office-Software haben wollen? Dafür gibt es Gründe. > Insbesondere wenn die, die ich habe, alles tut Eben. Sie tut das, was DU benötigst, tut aber vielleicht nicht alles, was ANDERE benötigen. Nicht immer eignen sich die eigenen (individuellen) Bedürfnisse für Rückschlüsse auf die von anderen. > und keine Sicherheitslücke aufweist? Im letzteren Falle wird > ja auch bei einer LTS-Version gewechselt... > > Deine Tapete reißt du ja auch nicht im Halbjahrestakt von der Wand... > OK, aber Software ist nun mal keine Tapete. Tapeten erfüllen 1 oder 2 Funktionen, Software sehr viel mehr. > > > Ich möchte langsam mal von Windows weg aber wenn ich für solch > > simplen Probleme keine Lösung finde werde ich wohl da bleiben müßen. > > Wenn es nur um Office/Browser/Email geht: Du kannst die Software oft > auch von der entsprechenden Website beschaffen, was ich mit > LibreOffice sowie OpenOffice regelmäßig mache! Das ist kein Hexenwerk. > Ich bin vor Jahren mit der Installation einer neueren OOo-Version an der Paketverwaltung vorbei mal dermaßen reingefallen, dass ich so etwas nicht mehr mache. Die Aussicht darauf, 5 Jahre lang auf eine Version des Office-Paketes festgenagelt zu sein und nicht in den Genuss von Vorzügen zu kommen, die Weiterentwicklungen bieten, empfinde ich als düster. Davon, dann immer gleich das gesamte System (Distributions-Version) auszuwechseln, halte ich gar nichts. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Hallo Rainer,
> Hallo Michael, > > Insbesondere wenn die, die ich habe, alles tut > > Eben. Sie tut das, was DU benötigst, tut aber vielleicht nicht alles, > was ANDERE benötigen. Nicht immer eignen sich die eigenen > (individuellen) Bedürfnisse für Rückschlüsse auf die von anderen. Ich habe nur dargelegt, warum _ich_ eine LTS bevorzuge! Wer diese Überlegungen nicht teilt, braucht ggf. keine LTS... > > und keine Sicherheitslücke aufweist? Im letzteren Falle wird > > ja auch bei einer LTS-Version gewechselt... > > > > Deine Tapete reißt du ja auch nicht im Halbjahrestakt von der > > Wand... > > > OK, aber Software ist nun mal keine Tapete. Tapeten erfüllen 1 oder 2 > Funktionen, Software sehr viel mehr. Dieser Vergleich war nicht von mir! > > Wenn es nur um Office/Browser/Email geht: Du kannst die Software oft > > auch von der entsprechenden Website beschaffen, was ich mit > > LibreOffice sowie OpenOffice regelmäßig mache! Das ist kein > > Hexenwerk. > > > Ich bin vor Jahren mit der Installation einer neueren OOo-Version an > der Paketverwaltung vorbei mal dermaßen reingefallen, dass ich so > etwas nicht mehr mache. Ich bin nun seit 8 Jahren Linux-User und habe mit einer der ersten Distri-Versionen (noch bei S.u.S.E) durch die Anpassungen des Distrubutors Probleme gehabt. Seitdem tausche ich prinzipiell die mitgelieferte Version gegen das Original aus. Dabei gab es nie Probleme. > Die Aussicht darauf, 5 Jahre lang auf eine > Version des Office-Paketes festgenagelt zu sein und nicht in den > Genuss von Vorzügen zu kommen, die Weiterentwicklungen bieten, > empfinde ich als düster. Das kommt doch immer darauf an, ob man die entsprechenden Weiterentwicklungen wirklich braucht! Wen ich mir so manche Entwicklungen bei AOO oder LO anschaue, dann graust es mich und ich wünsche mir manche alte Version zurück... > Davon, dann immer gleich das gesamte System (Distributions-Version) > auszuwechseln, halte ich gar nichts. Das kommt darauf an, was für ein Aufwand damit verbunden ist. Mir ist auch eine LTS lieber, aber ich kann auch problemlos damit leben, dass ich nicht immer die neuesten Software-Versionen habe. Gruß, Michael -- ____ / / / / /__/ Michael Höhne / / / / / / [hidden email] / ________________________________/ -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Hallo Michael,
Am Thu, 5 Jul 2012 09:32:10 +0200 schrieb Michael Höhne <[hidden email]>: > > > Insbesondere wenn die, die ich habe, alles tut > > > > Eben. Sie tut das, was DU benötigst, tut aber vielleicht nicht > > alles, was ANDERE benötigen. Nicht immer eignen sich die eigenen > > (individuellen) Bedürfnisse für Rückschlüsse auf die von anderen. > > Ich habe nur dargelegt, warum _ich_ eine LTS bevorzuge! Auch ich bevorzuge eine LTS, ... > Wer diese > Überlegungen nicht teilt, braucht ggf. keine LTS... > ... teile aber Deine Überlegungen bzgl. der Software nicht. Just zu dem Zeitpunkt, als für z.B. die Verwendung eines veralteten FF zum Ärgernis geriet, wurde das starre Festhalten an dieser Linie wenigstens dabei aufgegeben. Plötzlich und zu meiner Überraschung es nun doch möglich eine neue FF-Version in eine bestehende Ubuntu-LTS-Version (8.04) zu integrieren. Geht also... > > > > Wenn es nur um Office/Browser/Email geht: Du kannst die Software > > > oft auch von der entsprechenden Website beschaffen, was ich mit > > > LibreOffice sowie OpenOffice regelmäßig mache! Das ist kein > > > Hexenwerk. > > > > > Ich bin vor Jahren mit der Installation einer neueren OOo-Version an > > der Paketverwaltung vorbei mal dermaßen reingefallen, dass ich so > > etwas nicht mehr mache. > > Ich bin nun seit 8 Jahren Linux-User und habe mit einer der ersten > Distri-Versionen (noch bei S.u.S.E) durch die Anpassungen des > Distrubutors Probleme gehabt. Seitdem tausche ich prinzipiell die > mitgelieferte Version gegen das Original aus. Dabei gab es nie > Probleme. > Kopfzerbrechen gekostet, den ganzen Krempel wieder loszuwerden. > > Die Aussicht darauf, 5 Jahre lang auf eine > > Version des Office-Paketes festgenagelt zu sein und nicht in den > > Genuss von Vorzügen zu kommen, die Weiterentwicklungen bieten, > > empfinde ich als düster. > > Das kommt doch immer darauf an, ob man die entsprechenden > Weiterentwicklungen wirklich braucht! Exakt: Es kommt darauf an .... Und wenn man sie braucht, hat man keine Chance. 3 Jahre zu warten, war für meinen Geschmack schon übermäßig lang - und nun 5 Jahre? Grauenhaft. Mal konkret: Bei mir ging es erstens z.B. um Claws Mail, mit der eine alte OOo-Version (als Standardmailer) nicht zusammenarbeiten wollte. Zweitens ging es um die Möglichkeit, mit OOo pdf-Dateien zu bearbeiten, die mir die alte OOo-Version nicht bot. Ergo: Ich war verdonnert, ewig zu warten, bis ein Upgrade von Ubuntu auf 10.04 LTS fällig wurde. > > > Davon, dann immer gleich das gesamte System (Distributions-Version) > > auszuwechseln, halte ich gar nichts. > > Das kommt darauf an, was für ein Aufwand damit verbunden ist. Eben. Aber nicht nur darauf kommt es an: Die Zwischenversionen sind IMO erheblich unausgereifter. Die damit verbundenen Kopfschmerzen muss ich mir nicht antun. > Mir ist > auch eine LTS lieber, aber ich kann auch problemlos damit leben, dass > ich nicht immer die neuesten Software-Versionen habe. > Mir ist LTS lieber, aber mit alten Software-Versionen kann ich nicht immer problemlos leben - allen voran: Office. Ehrlich gesagt, kann ich auch die Entwicklerphilosophie nicht nachvollziehen, sehr viel Gehirnschmalz an abertausenden Details zu verschwenden, die oft nur unnötige Spielereien und teilweise Verschlimmbesserungen darstellen, andererseits aber an Software bestehender Ubuntu-Versionen (bis auf Sicherheitsdetails) nicht zu rühren. Eine bestehende Version mit aktueller Software zu füttern wäre mir sehr viel lieber, als alle naslang mit neuen Ubuntus zugeschüttet zu werden. Noch schlimmer ist, dass sogar Bugs einfach liegenbleiben, wenn es nicht gerade Massenprotest dagegen gibt (Beispiel: Shutdown-Blockade bei OOo unter Ubuntu 10.04, wenn der Schnellstarter verwendet wird). Nach Lage der Dinge darf man bei 12.04 dann 5 Jahre mit so einem Mist leben. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Rainer wrote:
> Just zu > dem Zeitpunkt, als für z.B. die Verwendung eines veralteten FF zum > Ärgernis geriet, wurde das starre Festhalten an dieser Linie > wenigstens dabei aufgegeben. Plötzlich und zu meiner Überraschung es > nun doch möglich eine neue FF-Version in eine bestehende > Ubuntu-LTS-Version (8.04) zu integrieren. Geht also... Das wurde aber auch nur so gehandhabt, weil Mozilla ältere FF Versionen nicht mehr unterstützen will. Und Fehler in den alten Versionen zu beseitigen ist für die Ubuntu-Entwickler selbst dann etwas zu viel Arbeit. > Exakt: Es kommt darauf an .... Und wenn man sie braucht, hat man > keine Chance. 3 Jahre zu warten, war für meinen Geschmack schon > übermäßig lang - und nun 5 Jahre? Grauenhaft. Eine neue LTS-Version kommt alle zwei Jahre raus. Da muss man nicht drei bzw. fünf Jahre warten ... > Ehrlich gesagt, kann ich auch die Entwicklerphilosophie nicht > nachvollziehen, sehr viel Gehirnschmalz an abertausenden Details zu > verschwenden, die oft nur unnötige Spielereien und teilweise > Verschlimmbesserungen darstellen, andererseits aber an Software > bestehender Ubuntu-Versionen (bis auf Sicherheitsdetails) nicht zu > rühren. Woher sollen denn die Ubuntu-Entwickler wissen, welche Software erneuert werden soll und welche nicht? Scheinbar willst Du ja selbst einige Teile unverändert beibehalten. Die Prioritäten dürfte wohl jeder anders wählen. Ich möchte jedenfalls kein System haben, das sich regelmäßig ändert. Mir reicht es schon, mich alle zwei Jahre (künftig eben alle vier Jahre) an neue Softwareversionen anzupassen. Die regelmäßigen Änderungen in der Bedienung bzw. im Erscheinungsbild von FF finde ich ziemlich nervig. > Eine bestehende Version mit aktueller Software zu füttern > wäre mir sehr viel lieber, als alle naslang mit neuen Ubuntus > zugeschüttet zu werden. Dann ist Ubuntu für Dich vielleicht die falsche Wahl und Du suchst eine Roling Release Distribution [1]. Nils [1] <http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release> -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Rainer-17
Am 05.07.2012 10:26, schrieb Rainer:
> Hallo Michael, ... > Ehrlich gesagt, kann ich auch die Entwicklerphilosophie nicht > nachvollziehen, sehr viel Gehirnschmalz an abertausenden Details zu > verschwenden, die oft nur unnötige Spielereien und teilweise > Verschlimmbesserungen darstellen, andererseits aber an Software > bestehender Ubuntu-Versionen (bis auf Sicherheitsdetails) nicht zu > rühren. Eine bestehende Version mit aktueller Software zu füttern wäre > mir sehr viel lieber, als alle naslang mit neuen Ubuntus zugeschüttet > zu werden. Noch schlimmer ist, dass sogar Bugs einfach liegenbleiben, > wenn es nicht gerade Massenprotest dagegen gibt (Beispiel: > Shutdown-Blockade bei OOo unter Ubuntu 10.04, wenn der Schnellstarter > verwendet wird). Nach Lage der Dinge darf man bei 12.04 dann 5 Jahre > mit so einem Mist leben. Ich sehe wir haben dieselben Ansichten. MfG R.Lehmeier -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Nils Kassube-2
Am Thu, 5 Jul 2012 11:33:03 +0200
schrieb Nils Kassube <[hidden email]>: > Rainer wrote: > > nun doch möglich eine neue FF-Version in eine bestehende > > Ubuntu-LTS-Version (8.04) zu integrieren. Geht also... > > Das wurde aber auch nur so gehandhabt, weil Mozilla ältere FF > Versionen nicht mehr unterstützen will. OK, mag der Grund sein, spielte für mich aber in der Praxis keine Rolle. Ich war nur erleichtert, dass ich nicht mit einer veralteten FFF-Version vor mich herdümple. > Versionen zu beseitigen ist für die Ubuntu-Entwickler selbst dann > etwas zu viel Arbeit. > Genau das dürfte der Knackepunkt sein: Lieber stürzt man sich in Arbeit, um halbjährlich (!) erscheinende Komplettpakete zum Laufen zu bringen, als bestehende Grundsysteme mit aktueller Software zu bestücken. > > Exakt: Es kommt darauf an .... Und wenn man sie braucht, hat man > > keine Chance. 3 Jahre zu warten, war für meinen Geschmack schon > > übermäßig lang - und nun 5 Jahre? Grauenhaft. > > Eine neue LTS-Version kommt alle zwei Jahre raus. Da muss man nicht > drei bzw. fünf Jahre warten ... > Ist dasselbe in grün: Ich arbeite gern möglichst lange mit einem Grundsystem und stelle nur ungern dauernd alles auf den Kopf. Alle zwei Jahre Runderneuerung habe ich schon in der Vergangenheit nicht gemacht, weil es zuviel Zeit und Energie kostet und werde aus wohl auch zukünftig nicht tun. > > Ehrlich gesagt, kann ich auch die Entwicklerphilosophie nicht > > nachvollziehen, sehr viel Gehirnschmalz an abertausenden Details zu > > verschwenden, die oft nur unnötige Spielereien und teilweise > > Verschlimmbesserungen darstellen, andererseits aber an Software > > bestehender Ubuntu-Versionen (bis auf Sicherheitsdetails) nicht zu > > rühren. > > Woher sollen denn die Ubuntu-Entwickler wissen, welche Software > erneuert werden soll und welche nicht? Scheinbar willst Du ja selbst > einige Teile unverändert beibehalten. Die Prioritäten dürfte wohl > jeder anders wählen. > Prioritäten gesetzt und zwischen wichtiger und weniger wichtiger Software unterschieden werden könnte. > Ich möchte jedenfalls kein System haben, das sich regelmäßig ändert. > Mir reicht es schon, mich alle zwei Jahre (künftig eben alle vier > Jahre) an neue Softwareversionen anzupassen. Die regelmäßigen > Änderungen in der Bedienung bzw. im Erscheinungsbild von FF finde ich > ziemlich nervig. > > > Eine bestehende Version mit aktueller Software zu füttern > > wäre mir sehr viel lieber, als alle naslang mit neuen Ubuntus > > zugeschüttet zu werden. > > Dann ist Ubuntu für Dich vielleicht die falsche Wahl und Du suchst > eine Roling Release Distribution [1]. > krampfhaft an der Linie festgehalten wird, obwohl einige Gründe für weniger Starrheit sprechen. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Rainer-17
Hi,
0n 12/07/05@10:26 Rainer told me: > Hallo Michael, > > Am Thu, 5 Jul 2012 09:32:10 +0200 > schrieb Michael Höhne <[hidden email]>: > > > > > Insbesondere wenn die, die ich habe, alles tut > > > > > > Eben. Sie tut das, was DU benötigst, tut aber vielleicht nicht > > > alles, was ANDERE benötigen. Nicht immer eignen sich die eigenen > > > (individuellen) Bedürfnisse für Rückschlüsse auf die von anderen. > > > > Ich habe nur dargelegt, warum _ich_ eine LTS bevorzuge! > > Auch ich bevorzuge eine LTS, ... > > Wer diese > > Überlegungen nicht teilt, braucht ggf. keine LTS... > > > ... teile aber Deine Überlegungen bzgl. der Software nicht. Just zu dem > Zeitpunkt, als für z.B. die Verwendung eines veralteten FF zum > Ärgernis geriet, wurde das starre Festhalten an dieser Linie wenigstens > dabei aufgegeben. Plötzlich und zu meiner Überraschung es nun doch > möglich eine neue FF-Version in eine bestehende Ubuntu-LTS-Version > (8.04) zu integrieren. Geht also... Ich denke Canonical schielt mit den den TLS Versionen auf den Unternehmens Desktop (daher auch die Anpassung an die TLS server Laufzeit). Wenn in einem Unternehmen alle Nase lang die Office Version getauscht wird, macht man sich gewiss keine Freunde. Auch die Entscheidung der _Mozilla_ Leute durch Ihre update Politik debianesken OSes Ihre aktuelle Version aufzuzwingen, ist in dem Zusammenhang wenig hilfreich. Ich wuerde jedenfalls daher, wenn ich bei einem entsprechend grossen Unternehmen die Entscheidung faellen muesste derzeit auf keinem Fall zu FF/TB raten. Wenn sich da die API aendert und meine Anpassungen fuer das Program bei XXX Clients nicht mehr laufen, reissen mir die User den A auf. Unternehmen haben zudem vielleicht hausinterne Anwendungen gegen das Office Paket laufen. Dann ein Update und mit einem Mal packen die Barcodescanner Ihre Daten nicht mehr nach Calc :(. Oder das Schulungsbuget ist weg und das GUI des neuen Firefox sieht halt anders aus - viele Kollegen kommen damit klar - aber andere drohen direkt mit Streik, wenn sie keine entsprechende Schulung bekommen. Das wir als Freunde der TLS in den gleichen IMHO Genuss fuer Nuesse kommen, ist fuer mich ein _Vor_teil. Andere, vor allem rpm basierte Distries, verlangen fuer die _Moeglichkeit_ derartige langer Laufzeiten gutes Geld. Durch den Wechsel von 3 auf 5 Jahre, verliert man ja, wie im thread schon merhfach erwaehnt, gar nichts. Es wird weiter alle 2 Jahre eine neue TLS Distri geben und man hat dadruch doch nur ein + an Optionen: Wer richtig masochistisch veranlagt ist, kompiliert eh das ein oder andere selbst. Wer bleeding edge will bekommt alle 3 Monate eine neue Version und schaut nach backports. Wer tls-edge will der installiert alle 2 Jahre neu Wer "lange" will, der kann jetzt 5 statt 3 Jahre auf der Distri bleiben. Ich sehe hier wirklich keinen Nachteil. Auch wenn ich mir z.B. die Release Zyklen in der Loehnware Welt ansehe, kommt ja auch dort nicht alle Nase lang ein neues M$-Office auf den Markt. Klar kann ich theoretisch mein OS behalten und nur das neue Office Paket installieren [1], aber bei den heutigen Hardware Halbwertzeiten und Spruengen in den Installationsvoraussetzungen fuer das dann neue Office Paket macht das auch nur selten Sinn. Fuer die die es gar nicht abwarten koennen, bieten ja auch rel. viele grosse Upstreams Ihre neusten Pakete inzwischen auch als binaries fuer groessere Linux Distributionen. Wenn es so ein Angebot fuer ubuntu gibt dann auch meist nur fuer TLS Versionen. Ich selber bin vor ca. 3-4 Jahren von gentoo zu ubuntu gekommen. Klar bei gentoo war immer und alles, wenn ich wollte, wirklich bleeding edge und top fuer die Hardware meiner Kiste kopiliert, aber: - die Hardware wird immer schneller, so das der speed Vorteil marginal wird - neue compiler flags bei neuer Hardware und die Kiste roedelt ein paar Tage rum - Naechte lange compiler Orgien bei offenem Gehaeuse, wenn ein neues OO oder KDE kam gehen einem irgendwann auf den Sack - wenns mal hakt dann meist heftig, wobei die community wirklich hilfreich ist - man wird aelter ;). mit den Einschraenkungen die eine binary Distri mit sich bringt bin ich auch nicht immer zufrieden, kann seit dem Umstieg aber insgesamt deutlich ruhiger schlafen und begruesse die Entscheidung TLS 5 Jahre mit security-fixes zu versorgen voll und ganz. Just my 0.02 EUR. [1] Vielleicht waere es auch eine gute Idee fuer Cannonical bleeding-edge von einigen Paketen als Loehnware anzubieten. Ich befuerchte reich wuerde davon niemand. -- Zuerst entfernen Sie mit Hilfe Ihres Lieblingseditors den Kommentar. Das Beispiel verwendet sed, den allgemeinen Lieblingseditor! # cat inetd.conf.org | sed s/#tftp/tftp/ > inetd.conf TCP/IP 1995, O�Reilly Press -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Nils Kassube-2
Am 05.07.2012 11:33, schrieb Nils Kassube:
> Rainer wrote: ... >> Eine bestehende Version mit aktueller Software zu füttern >> wäre mir sehr viel lieber, als alle naslang mit neuen Ubuntus >> zugeschüttet zu werden. > > Dann ist Ubuntu für Dich vielleicht die falsche Wahl und Du suchst eine > Roling Release Distribution [1]. > > > Nils > > [1]<http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release> > Habe mal ein wenig nachgelesen und ich glaube die LMDE Mint Ausgabe könnte die richtige sein. Wenn ich es richtig verstanden habe dann wird nur einmal installiert und danach das System und die Anwendungsprogramme ständig aktuell gehalten - genau das was ich suche. Nur eins ist mir noch unklar : Gilt das auch für die KDE -Edition? Wenn nicht, man kann es sicherlich nachinstallieren. MfG R.Lehmeier -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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