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Hallo Rainer, Hallo alle anderen
Rainer schrub am Sun, 8 Jul 2012 19:33:50 +0200: > Hallo Maxx, > > Am Sun, 8 Jul 2012 16:37:31 +0200 > schrieb Maxx <[hidden email]>: > > > > > > > Alte Fehler belassen und sie umgehen, statt sie zu beheben - das > > > hältst Du für professionell? > > > > Bekannte Fehler beheben ist durchaus professionell, und das > > passiert auch regelmäßig. > > Eben nicht - nur dann, wenn in irgendwelchen Szenen das > Protestgeschrei laut genug war/ist, so dass Entwickler die Fehler > für wichtig genug halten. In einem anderen Posting hatte ich *ein* > Beispiel unter Ubuntu 10.04 von vielen genannt: Shutdown-Blockade > bei Nutzung des OOo-Schnellstarters. Den Bug gibt es über 2 Jahre. > Er wird nicht behoben. Ist der Bug sicherheitsrelevant? Kann man ihn umgehen? Willst du lieber diesen Bug in einer neuen Version weg haben, mit der du dir aber neue, noch unbekannte Bugs evtl. schlimmeren Ausmaßes einhandelst? > In 8.04 war es zum Beispiel die automatische Anmeldung beim Booten: > Wurde sie aktiviert, war automatisch auch die Tastaturbelegung mit 2 > Sprachen weggeputzt. Bug wurde vielfach gemeldet (ebenso wie der > obigen), von den Entwickelern nicht für wichtig gehalten und somit > nicht behoben. Ganz ehrlich: Dieser Bug lässt sich wunderbar umgehen - sogar mit Sicherheitsgewinn. Einfach die automatische Anmeldung nicht aktivieren ;) > > Ich habe in der Regel mehrmals die Woche den > > Hinweis, für bestimmte Pakete Patches einzuspielen - einige sind > > sehr wichtig, weil sicherheitsrelevant; andere eher kosmetischer > > Natur. Und genau deshalb werden sie auch getrennt angezeigt. > > So habe ICH nämlich die Entscheidungsfreiheit, ob ich auch nicht > > sicherheitsrelevante Patches einspiele und mir damit ggf. neue > > Bugs ins System hole > > Ich auch, aber ich spreche nicht davon, dass es grundsätzlich keine > Patches gibt. Wo ist dann dein Problem? Sicherheitsrelevante Bugs werden relativ zeitnah beseitigt - und dir wird bei einer LTS-Version garantiert, dass dies 5 Jahre lang für diese Version passieren wirst, ohne dass du dein System neu aufsetzen musst. Und das alles auch noch völlig kostenlos! Wo gibt es das sonst noch? > > > Also, da habe ich in punkto Professionalität eine ganz andere > > > Auffassung. > > > > Die sei dir gegönnt, nur ist deine Auffassung dann wenig > > "professionell" ;) > > > Professionell ist, wenn bekannte Fehler behoben werden. Was soll an > dieser Einstellung nicht professionell sein? Professioneller EDV-Einsatz ist, ein System, das läuft und das macht, was es soll, laufen zu lassen und nicht daran "rumzuexperimentieren". Jeder Eingriff in ein so komplexes System (Millionen von "Schaltern" in einer CPU, Mrd. von Speicherzellen und Software mit Mio. von Quellcodezeilen sind sehr komplex) will gut überlegt sein. Der Aufwand lohnt in der Regel nur für einen relevanten Sicherheitsgewinn. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Beseitigung bekannter, aber nicht oder wenig relevanter bzw. leicht zu umgehender Fehler zum Preis eventuell neuer, unvorhersehbarer Fehler wenig professionell. Professionell ist "Kosten-Nutzen-Relation" zu beachten - im Privatbereich spielt das keine große Rolle ;) > Vor drei Jahren habe ich mich mal mit einem Verantwortlichen meiner > Bank darüber unterhalten, warum sie für das Onlinebanking nicht auch > ein Browser-Plugin bereitstellt. Im Rahmen dieser Unterhaltung > erzählte er mir, dass sein Zuhause eine windowsreie Zone sei, ihm > aber sehr wohl bewusst sei, dass Linux - zuende gedacht und in > letzter Konsequenz > - von Amateuren gemacht werde... Aha - na, da spricht ja der reine Sachverstand ... :D Um so mehr muss ich dann bewundern, was diese Amateure so auf die Beine gestellt bekommen. Und vor allem, dass Mrd.-schwere globale Konzerne das nicht hinbekommen ;) > > > Sofern es um Programme geht, wird das in der Windowswelt > > > meistens ja bekanntlich in verhältnismäßig kurzen Zyklen mit > > > neuen Versionen angegangen (hier und da auch mal mit Patches) - > > > bei Ubuntu nicht. > > > > Hm - seit ca. 30 Jahren Windows: Windows 1.0, 2.0 3.0 und 3.1 > > (wobei das nun wirklich noch keine Betriebssysteme waren, nur > > reine GUIs), Windows 95 und 98 (wollen wir ME wirklich > > mitzählen?), Windows NT, Windows 2000, Windows XP, Windows Vista > > und nun Windows Seven. Da zähle ich 11 Versionen (die > > Versionsumfänge Home, Bussines, Premium etc. zähle ich mal > > nicht). Dazu könnte man noch 4-5 reine Serverversionen zählen. > > > Das hast Du 'was falsch verstanden. In erster Linie geht es im > gesamten Thread nicht um das Grundsystem, sondern um Software - auch > wenn die Problemstellung natürlich auch für das Betriebssystem gilt. > Ich jedenfalls habe mich mit meinem Satz auf die Programme bezogen. Nunja, Windowswelt kann man sehr eng oder auch sehr weit fassen. Im übrigen lassen sich auch mit MS-Office 97 noch wunderbar Serienbriefe und Kalkulationsblätter erstellen, die den meisten Anforderungen wunderbar gerecht werden ;) > > Ubuntu gibt es seit knapp 8 Jahren - jedes Jahr gibt es zwei neue > > Versionen, also im Herbst 2012 die 17 neue Version. Könnte man > > auch noch unterteilen in Ubuntu und Kubuntu sowie Desktop und > > Serverversionen (bzw. teilweise auch Netbook-Versionen). > > > > Bei Microsoft gibt es einmal im Monat einen Patch-Day, bei Ubuntu > > gibt es teilweise täglich Patches oder > > Paketergänzungen/-ersetzungen angeboten. > > > Das nützt mir bei Fehlern, die einfach ignoriert werden und liegen > bleiben, gar nichts. Ich kenne mich inzwischen in der Windowswelt inzwischen zu wenig aus, um etwas über die dort vorhandenen Bugs im System konkrete Aussagen zu treffen. Allerdings kenne ich noch aus früheren Zeiten, dass bei unerwünschtem Verhalten (wie z.B. dem Programmabsturz mit komplettem Datenverlust bei Word-Dateien mit deutlich mehr als 50 Seiten) auch nur der Hinweis kam: "Dann vermeiden Sie doch bitte solche Situationen". Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das gravierend geändert hat. Weil es nicht sicherheitsrelevant und bei Kenntnis des Fehlers einfach zu umgehen ist. > > > Professionell wäre dann aus meiner Sicht, Fehler zu beseitigen > > > und nicht, sie einfach liegenzulassen - und das zukünftig bei > > > LTS auch noch 5 Jahre lang. > > > > Du scheinst immer noch nicht verstanden zu haben, was der Sinn > > einer LTS-Version ist: > > Selbstverständlich habe ich es verstanden. > > > Diese Version wird über eine längere Zeit (hier über > > 5 Jahre) mit regelmäßigen Patches und Sicherheitsupdates zur > > Fehlerbeseitigung gepflegt. Garantiert! > > Weiß ich. Muss ich mich wiederholen? Die Fehlerbeseitigung erfolgt > nicht konsequent. Doch - wenn es notwendig ist. Es lohnt nicht, jeden "unschöne" Programmreaktion, die einfach zu umgehen ist, zu beseitigen. Im übrigen hast du bei Linux durch die offene Struktur immer die Möglichkeit, auch selbst Hand anzulegen und so einen Bug oder eine fehlende Funktion zu fixen. Ich starte so z.B. Skype über ein Script, dass ein paar Systemeinstellungen speziell für dieses Programm so anpasst, dass es nach meinen Wünschen läuft. Immer, egal, wie ich "Skype" aufrufe. :) Ein Admin in einer professionellen macht das Gleiche, wenn es nötig ist (er sollte es auch können ;) ). Und er freut sich bei einer LTS-Version, dass dies auch die kommenden 5 Jahre sicher so funktionieren wird. > > Man muss also 5 Jahre lang kein neues System installieren, um > > eventuell bekannt gewordene Fehler zu beseitigen. > > Meine aktuelle Ubuntu-Version ist im April 2010 bereitgestellt. > Jetzt haben wir Juli 2012. Der OOo-Shutdown-Bug ist nicht behoben. > Genauso ist es mit anderen Fehlern. Mit einer Behebung während der > Laufzeit ist nicht zu rechnen, und zukünftig sitze ich dann nicht 3 > Jahre drauf, sondern 5, wenn ich bei einer LTS-Version bleiben > will.- Wie schon gesagt: Niemand zwingt dich zur LTS-Version. Und dieser Bug ist problemlos zu umgehen. > > Das bedeutet gerade > > im professionellen Einsatz einen hohen Grad an > > Investitionssicherheit. > > > > Ja, auch eine kostenlose Ubuntu-Installation ist eine > > Investition. Es kostet Arbeitszeit, ein neues System aufzusetzen, > > es anzupassen und ggf. auch die Mitarbeiter in neue Funktionen > > und Programme einzuarbeiten. Gleichzeitig ist für diese Zeit > > diese EDV nicht voll verfügbar. > > > > Außerdem ist ja niemand gezwungen, Ubuntu 12.04 ganze 5 Jahre > > lang zu nutzen. Die Version 12.10 wird erscheinen, und auch die > > 13.04 usw. Wer also lieber die neuesten Programmversionen haben > > möchte (und die eventuell noch vorhandenen Macken und Fehler in > > Kauf nimmt), der kann das tun. > > Zu denen zähle ich nicht: Ich möchte LTS und nicht ständig alles auf > den Kopf stellen. Ich möchte aber auch, dass eine installierte > Version sauber funktioniert und eventuelle Fehler in überschaubaren > Zeiträumen behoben werden. Linux gibt es zwar kostenlos, aber nicht umsonst. Warum versuchst du nicht selbst, diesen Bug zu beheben? Oder bezahlst jemanden dafür, dies zu tun. Oder du schließt dich mit anderen zusammen, die so ein Bug auch sehr stört - und ihr bezahlt dann gemeinsam einen Programmierer, der den Fehler behebt. Kein Programmierer arbeitet kostenlos, auch Linux ist nicht in kostenfreier Hobbyarbeit zu dem geworden, was es heute ist. Das Konzept offener, freier Software besteht nicht darin, dass Idealisten zum Nulltarif Programme entwickeln und fixen, sondern dass Entwicklungen, die gemacht werden, weil jemand sie braucht oder haben möchte (und auch von dem, der sie beauftragt, bezahlt werden), allen anderen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dafür kann jeder alles nutzen und nicht nur das, was er auch bezahlt. Und im Nebeneffekt können viele es auch nutzen, ohne überhaupt etwas beizusteuern. Und zwar, weil dieses "Mitnutzen" dessen, was eh schon vorhanden ist, ja niemandem schadet. Ich weiß, dass so ein Konzept viele nicht wirklich verstehen können, weil es den Grundprinzipien kapitalistischer Marktwirtschaft widersprechen. ;) > > Wer aber lieber ein rund laufendes, für seine Zwecke weitgehend > > optimal eingerichtetes System aufgesetzt hat, kann sich so sicher > > sein, es auch 5 Jahre lang produktiv nutzen zu können und während > > dieser Zeit > > Genau an dieser Stelle kommt es: > > > alle wichtigen Fehlerbeseitigungen frei Haus zu bekommen. > > > Da liegt der Hase im Pfeffer: Für wen ist was wichtig, und wer > beurteilt es? Werden Fehler als eher nicht wichtig beurteilt, werden > sie nicht beseitigt. Richtig. Kosten-Nutzen-Verhältnis. Wobei hier "Kosten" nicht vorrangig monetäre Kosten sind, sondern Ressourcen. Es steht dir frei, Ressourcen für das Fixen von dir wichtigen Fehlern der Community zur Verfügung zu stellen - genau so wie es dir frei steht, die Ergebnisse zu nutzen. > > Was meinst du, warum viele Firmen selbst zu Zeiten von Vista und > > W7 noch mit Windows 2000 gearbeitet haben? Weil es rund lief und > > schnell war (auch ohne 2 GB RAM und Quad-Core-Prozessor). > > > Exakt: Ich habe schätzungsweise 7 oder 8 Jahre mit Windows 2000 > gearbeitet. Lief bei konsequenter Installation aller Patches absolut > sauber. *Keine* Fehler. Warum bist du nicht dabei geblieben? (Ich kann es übrigens nicht bestätigen, dass W2k fehlerfrei war) -- LG Maxx -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Jens-Olaf Lindermann
Hallo Jens-Olaf, Hallo alle anderen
Jens-Olaf schrub am Sun, 8 Jul 2012 20:46:43 +0200: > ...und mir die Kritik von Debian ansehe, dann frag ich mich, was die > Liste da oben soll. Niemand ist gezwungen, Ubuntu zu verwenden. Ein Umstieg auf Debian ist relativ einfach und für den User kaum bemerkbar (im professionellen Umfeld). Das ist doch das schöne an Linux: Jeder kann sich die Distribution aussuchen, die seinen Vorstellungen am ehesten entspricht. Bis hin zu kostenpflichtigen Enterprise-Distris. > > Das Problem lässt sich halt relativ einfach dadurch beheben, dass > > man den Schnellstarter nicht aktiviert (das ist die > > Standardeinstellung), daher hat der Bug keine Priorität. > > Das Problem mit der wegfliegenden Kofferraumtür liegt daran, daß sie > nicht darauf ausgerichtet ist, mal ein längeres Brett zu > transportieren. Transportieren Sie also kein längeres Brett in Ihrem > Auto! (Merkste was?) Richtig - benutze ein Auto zu dem Zweck, für den es vorgesehen ist - und alles ist chic ;) > > Für die großen Projekte sind fast immer professionelle > > Projektmanager verantwortlich, die für ihre Arbeit bezahlt > > werden. Ein großer Teil der Arbeit wird auch von professionellen > > Programmierern geleistet. > > Debian? Gentoo? Ja, auch da. -- LG Maxx -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Florian Diesch
Am Sun, 08 Jul 2012 20:20:29 +0200
schrieb Florian Diesch <[hidden email]>: > > > Eben nicht - nur dann, wenn in irgendwelchen Szenen das > > Protestgeschrei laut genug war/ist, so dass Entwickler die Fehler > > für wichtig genug halten. > > Die Zeit der Entwickler ist begrenzt und ziemlich knapp. Zeit, die in > Bugfixes investiert wird, fehlt daher immer auch woanders. Es ist > daher notwendig, dass man sich als Entwickler Gedanken über das > Verhältnis von Aufwand und Nutzen macht: > das alles frolgerichtig, was Du schreibst. Andererseits ergibt sich für Anwender im Alltag daraus das hier diskutierte Problem: Bei LTS-Versionen entweder * den "unwichtigen" Fehlern leben oder * sich (oft zeitintensiv) darum kümmern individuelle Lösungen zu stricken bzw. Workarounds aufzutreiben oder * sich "Enthaltsamkeit* aufzuerlegen - siehe: > > > In einem anderen Posting hatte ich *ein* Beispiel unter Ubuntu > > 10.04 von vielen genannt: Shutdown-Blockade bei Nutzung des > > OOo-Schnellstarters. Den Bug gibt es über 2 Jahre. Er wird nicht > > behoben. > > Das Problem lässt sich halt relativ einfach dadurch beheben, dass man > den Schnellstarter nicht aktiviert (das ist die Standardeinstellung), Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass Features dazu da sind, genutzt werden zu können, gerade unter Ubuntu aber oft damit beschäftigt, irgendwelche Ausweich- und/ oder Vermeidungsstrategien zu fahren, weil irgendetwas nicht s funktioniert wie es soll. Nochmals: der OOo-Bug steht stellvertretend für diverse andere (übrigens einer, den Ubuntu-Entwickler generiert habe, denn in der Originalversion gibt es ihn nicht). > > daher hat der Bug keine Priorität. > Eben. Bugs nach Prioriät zu fixen oder nicht zu fixen, das ist das Problem. So ergibt sich ein ganz anderes Bild, als bei der Versicherung, es gebe für den gesamten LTS-Zeitraum Bugfixes und man könne so bestens mit sauberen Systemen arbeiten. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by MaxXim
> Das ist doch das schöne an Linux: Jeder kann sich die Distribution > aussuchen, die seinen Vorstellungen am ehesten entspricht. Bis hin zu > kostenpflichtigen Enterprise-Distris. Sollte auch keine Grundsatzdiskussion werden (zu der der Thread übrigens langsam wird...) ;-) Aber ich denke genauso wie Du: einfach andere Distri benutzen, wobei das von ubuntu auf Debian so einfach dann auch nicht gehen wird, weil die ubuntuesken Anpassungen einfach unvereinbar mit Debian sind. > Richtig - benutze ein Auto zu dem Zweck, für den es vorgesehen ist - > und alles ist chic ;) Im Serverbereich also nicht ubuntu ;-) Gruß Jens -- Debian GNU/Linux Stable PGP-Key Fingerprint: 96F6 ED6F 4DBC 2F83 ED67 2A57 FED9 957B 9AEB C035 -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Rainer-17
> Eben. Bugs nach Prioriät zu fixen oder nicht zu fixen, das ist das
> Problem. So ergibt sich ein ganz anderes Bild, als bei der Versicherung, > es gebe für den gesamten LTS-Zeitraum Bugfixes und man könne so bestens > mit sauberen Systemen arbeiten. Sorry aber das ist Quatsch -- bugs müssen nach einer bestimmten Priorität gefixt werden; eine sicherheitsrelevante Lücke zu patchen kommt ganz klar auf Nummer 1. Wenn X nach einem update nicht mehr starten würde, käme das auf Nummer 2. Wieso? Weil Du in der Konsole mit w3m wunderbar nach der Lösung und mit apt-get update /upgrade den Patch einspielst. Und Du kannst auf verschiedenen Konsolen arbeiten und sogar Deinen Drucker ansprechen. Dein Ooo-Schnellstarter muß da tatsächlich warten, schon erst recht in einer LTS. Unzufrieden: Dann schreib in seine source.lst die aktuelle Version wie Lonesome Lizard oder was denen bei ubuntu einfällt. Und kein Entwickler kann voraussagen, wie Du mit Deinem System rumfrickelst. Dieses "Geht-nicht-will-neue-Version" kann nach meiner Erfahrung auch immer ein bißchen beim Anwender gesucht werden. Dein sauberes System ist immer ein snapshot von Debian unstable <http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu#Technische_Merkmale> unstable bedeutet eben nicht Debian stable. Und bleeding edge und Stabilität sind eben einfach konträr. Gruß Jens -- Debian GNU/Linux Stable PGP-Key Fingerprint: 96F6 ED6F 4DBC 2F83 ED67 2A57 FED9 957B 9AEB C035 -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by MaxXim
Hallo Maxx,
Am Sun, 8 Jul 2012 20:53:19 +0200 schrieb Maxx <[hidden email]>: > > > > > > > > > Alte Fehler belassen und sie umgehen, statt sie zu beheben - das > > > > hältst Du für professionell? > > > > > > Bekannte Fehler beheben ist durchaus professionell, und das > > > passiert auch regelmäßig. > > > > Eben nicht - nur dann, wenn in irgendwelchen Szenen das > > Protestgeschrei laut genug war/ist, so dass Entwickler die Fehler > > für wichtig genug halten. In einem anderen Posting hatte ich *ein* > > Beispiel unter Ubuntu 10.04 von vielen genannt: Shutdown-Blockade > > bei Nutzung des OOo-Schnellstarters. Den Bug gibt es über 2 Jahre. > > Er wird nicht behoben. > > Ist der Bug sicherheitsrelevant? Nein. > Kann man ihn umgehen? Ja. > Willst du lieber diesen Bug in einer neuen Version weg haben, > Nein - jedenfalls nicht unbedingt. In erster Linie möchte ich einen Bug in einer vorhandenen Version weg haben. > > In 8.04 war es zum Beispiel die automatische Anmeldung beim Booten: > > Wurde sie aktiviert, war automatisch auch die Tastaturbelegung mit 2 > > Sprachen weggeputzt. Bug wurde vielfach gemeldet (ebenso wie der > > obigen), von den Entwickelern nicht für wichtig gehalten und somit > > nicht behoben. > > Ganz ehrlich: > Dieser Bug lässt sich wunderbar umgehen - sogar mit > Sicherheitsgewinn. Einfach die automatische Anmeldung nicht > aktivieren ;) > Zugriff auf meine PCs, niemand sonst. Die Aktivierung der automatischen Anmeldung ist bei mir kein Sicherheitsverlust. Zeitens sieht Ubuntu vor, dass ich - wenn ich es möchte - sie aktivieren kann. Drittens sieht Ubuntu vor, dass - wenn ich es möchte - mehrere Tastaturbelegungen verschiedener Sprachen per Tastaturkombination zur Nutzung bereitstehen. Und schließlich: Macht die Nutzung eines Features das andere kaputt, der Anwender wundert sich und versenkt Stunden, Tage und ggf. Wochen, um dahinter zu kommen, was die Ursache dafür ist und ist anschließend bsi zum bitteren Ende auf diese Fehlfunktion festgenagelt (wenn er sich nicht von der Versionitis anstecken lässt). > > > Ich habe in der Regel mehrmals die Woche den > > > Hinweis, für bestimmte Pakete Patches einzuspielen - einige sind > > > sehr wichtig, weil sicherheitsrelevant; andere eher kosmetischer > > > Natur. Und genau deshalb werden sie auch getrennt angezeigt. > > > So habe ICH nämlich die Entscheidungsfreiheit, ob ich auch nicht > > > sicherheitsrelevante Patches einspiele und mir damit ggf. neue > > > Bugs ins System hole > > > > Ich auch, aber ich spreche nicht davon, dass es grundsätzlich keine > > Patches gibt. > > Wo ist dann dein Problem? Habe ich nun doch schon wiederholt erkärt. > > Professioneller EDV-Einsatz ist, ein System, das läuft und das macht, > was es soll, laufen zu lassen und nicht daran "rumzuexperimentieren". > Yep - *wenn* es läuft. Was verstehst Du denn unter "laufen". Mit Haken, Ösen, Umgehungen und Workarounds? Die Systeme mit den von mri genannten Bugs machen eben nicht, was sie sollen. Ich will gar nicht mit anderen Bugs anfangen, die es noch so gibt, von denen ich aber betroffen bin. Sonst ufert es aus. > > > > > > Bei Microsoft gibt es einmal im Monat einen Patch-Day, bei Ubuntu > > > gibt es teilweise täglich Patches oder > > > Paketergänzungen/-ersetzungen angeboten. > > > > > Das nützt mir bei Fehlern, die einfach ignoriert werden und liegen > > bleiben, gar nichts. > > Ich kenne mich inzwischen in der Windowswelt inzwischen zu wenig aus, > um etwas über die dort vorhandenen Bugs im System konkrete Aussagen zu > treffen. Ich auch, aber bis zu meinem letzten Stand der Dinge war es fast immer so, dass Bugs nicht dauerhaft ignoriert wurden. Sonst wäre die jahrelange, fehlerfreie Arbeit mit w2k nicht möglich gewesen. > > > > > Diese Version wird über eine längere Zeit (hier über > > > 5 Jahre) mit regelmäßigen Patches und Sicherheitsupdates zur > > > Fehlerbeseitigung gepflegt. Garantiert! > > > > Weiß ich. Muss ich mich wiederholen? Die Fehlerbeseitigung erfolgt > > nicht konsequent. > > Doch - wenn es notwendig ist. Eben - wenn andere es für notwendig halten. > > Im übrigen hast du bei Linux durch die offene Struktur immer die > Möglichkeit, auch selbst Hand anzulegen und so einen Bug oder eine > fehlende Funktion zu fixen. ... aber leider nicht die Zeit und oft auch nicht den Kopf, bei dem ganzen Kleinkram selbst Hand anzulegen. > > Wie schon gesagt: Niemand zwingt dich zur LTS-Version. Darum geht es nicht bzw.: mich zwingen die Umstände: Ich kann mir nicht leisten, mich dauernd um die Neuinstallation von Betriebssystemen zu kümmern. > > Das Konzept offener, freier Software besteht nicht darin, dass > Idealisten zum Nulltarif Programme entwickeln und fixen, sondern dass > Entwicklungen, die gemacht werden, weil jemand sie braucht oder haben > möchte (und auch von dem, der sie beauftragt, bezahlt werden), allen > anderen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dafür kann jeder > alles nutzen und nicht nur das, was er auch bezahlt. Und im > Nebeneffekt können viele es auch nutzen, ohne überhaupt etwas > beizusteuern. Und zwar, weil dieses "Mitnutzen" dessen, was eh schon > vorhanden ist, ja niemandem schadet. > Frage, warum Anwender ggf. eine Veränderung des Status Quo wünschen oder benötigen. Gründe dafür wurden nun inzwischen hinreichend genannt. Es dürften dieselben sein, wegen derer sich viele Anwender von Ubuntu und/oder Linux auch wieder abwenden. > > > Was meinst du, warum viele Firmen selbst zu Zeiten von Vista und > > > W7 noch mit Windows 2000 gearbeitet haben? Weil es rund lief und > > > schnell war (auch ohne 2 GB RAM und Quad-Core-Prozessor). > > > > > Exakt: Ich habe schätzungsweise 7 oder 8 Jahre mit Windows 2000 > > gearbeitet. Lief bei konsequenter Installation aller Patches absolut > > sauber. *Keine* Fehler. > > Warum bist du nicht dabei geblieben? Will ich hier nicht diskutieren. Führt zu weit weg von der eigentlichen Problemstellung. > (Ich kann es übrigens nicht bestätigen, dass W2k fehlerfrei war) > Das habe ich so auch nicht behauptet, sondern von meinen Erfahrungen gesprochen. Nach und nach waren im Zusammenhang mit den Anwendungen, mit denen ich arbeite, die Bugs alle verschwunden, konnte ohne Rumeierei (umgehen) und Einschränkungen absolut sauber arbeiten, während ich bei Ubuntu andauernd in irgendwelche Fallen tappe, Ausweich- und Umgehungsstrategien entwickeln oder mich um Workarounds kümmern muss. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Jens-Olaf Lindermann
Am Sun, 8 Jul 2012 21:07:47 +0200
schrieb Jens-Olaf Lindermann <[hidden email]>: > > > Das ist doch das schöne an Linux: Jeder kann sich die Distribution > > aussuchen, die seinen Vorstellungen am ehesten entspricht. Bis hin > > zu kostenpflichtigen Enterprise-Distris. > > Sollte auch keine Grundsatzdiskussion werden (zu der der Thread > übrigens langsam wird...) ;-) Sehe ich auch so und meine, dass bzgl. Pro und Contra alles gesagt bzw. geschrieben wurde ;-) Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Rainer-17
Hallo Rainer, Hallo alle anderen
Rainer schrub am Sun, 8 Jul 2012 21:38:12 +0200: > Das habe ich so auch nicht behauptet, sondern von meinen Erfahrungen > gesprochen. Nach und nach waren im Zusammenhang mit den Anwendungen, > mit denen ich arbeite, die Bugs alle verschwunden, konnte ohne > Rumeierei (umgehen) und Einschränkungen absolut sauber arbeiten, > während ich bei Ubuntu andauernd in irgendwelche Fallen tappe, > Ausweich- und Umgehungsstrategien entwickeln oder mich um > Workarounds kümmern muss. Kauf dir eine SuSE-Enterprise-Version mit kostenpflichtigem Support. Niemand zwingt dich zu Ubuntu - und niemand zwingt dich, eine LTS-Version auch 5 Jahre lang zu nutzen. -- LG Maxx -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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Hallo Maxx,
Am Sun, 8 Jul 2012 22:32:45 +0200 schrieb Maxx <[hidden email]>: > > Niemand zwingt dich zu Ubuntu - und niemand zwingt dich, eine > LTS-Version auch 5 Jahre lang zu nutzen. > Nichts von Beidem habe ich an irgendeiner Stelle behauptet. Darum geht es auch nicht, sondern um Bedürfnisse von Anwendern - auch solchen, die mit bestimmten Problemen eine nur eher kleine Gruppe sind. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Rainer-17
Am 08. Jul 2012 um 21:05 CEST schrieb Rainer:
> Am Sun, 08 Jul 2012 20:20:29 +0200 > schrieb Florian Diesch <[hidden email]>: > > Die Zeit der Entwickler ist begrenzt und ziemlich knapp. Zeit, die in > > Bugfixes investiert wird, fehlt daher immer auch woanders. Es ist > > daher notwendig, dass man sich als Entwickler Gedanken über das > > Verhältnis von Aufwand und Nutzen macht: > > > An dieser Stelle ist der Kern des Problems angesiedelt. Einerseits ist > das alles frolgerichtig, was Du schreibst. Andererseits ergibt sich für > Anwender im Alltag daraus das hier diskutierte Problem: Bei > LTS-Versionen entweder > > * den "unwichtigen" Fehlern leben oder > * sich (oft zeitintensiv) darum kümmern individuelle Lösungen zu > stricken bzw. Workarounds aufzutreiben oder hat dann 5 Jahre lang seine Ruhe. Wo ist das Problem? Gruß Stefan -- ,-----------------------------------------------------------------------------. | Stefan Lütje | "Amoklauf in Winnenden durch jungen Mann | | [hidden email] | vor lauter Internet" Schäuble | `----Key fingerprint = BCB2 48E4 9211 C975 5A3F B192 9B6E CCCF 99CC 44FA-----' -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Rainer-17
Rainer <[hidden email]> writes:
> Die Empfehlung habe ich damals auch bekommen. Erstens habe nur ich > Zugriff auf meine PCs, niemand sonst. Die Aktivierung der > automatischen Anmeldung ist bei mir kein Sicherheitsverlust. Zeitens > sieht Ubuntu vor, dass ich - wenn ich es möchte - sie aktivieren kann. > Drittens sieht Ubuntu vor, dass - wenn ich es möchte - mehrere > Tastaturbelegungen verschiedener Sprachen per Tastaturkombination zur > Nutzung bereitstehen. Und schließlich: Macht die Nutzung eines Features > das andere kaputt, der Anwender wundert sich und versenkt Stunden, > Tage und ggf. Wochen, um dahinter zu kommen, was die Ursache dafür ist > und ist anschließend bsi zum bitteren Ende auf diese Fehlfunktion > festgenagelt (wenn er sich nicht von der Versionitis anstecken lässt). So ein Bug ist natürlich immer sehr ärgerlich, und es wäre natürlich wünschenswert, wenn er beseitigt wird. Das Problem ist aber, dass man, um ihn zu beseitigen, sehr wahrscheinlich Änderungen vornehmen muss, von denen auch andere, unbeteiligte Programme betroffen sind. Und da alle möglicherweise auftretenden Fälle zu testen, ist in der Praxis nicht möglich. Daher besteht ein relativ hohes Risiko, dass, wenn der Fehler behoben ist, irgendetwas anderes nicht mehr funktioniert. Und gerade bei einer LTS-Version ist das schlimmer, als wenn etwas schon von Anfang an nicht funktioniert hat. Daher werden in Ubuntu nach der Veröffentlichung (normalerweise) nur Bugfixes vorgenommen, die entweder ein sehr wichtiges Problem beseitigen, oder bei denen es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie neue Probleme erzeugen. Florian -- Erweiterung für Nautilus (Gnome3), um Programmstarter/.desktop-Dateien (nicht nur) auf dem Desktop anzulegen: <http://www.florian-diesch.de/software/arronax/> -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Rainer-17
On Sun, Jul 08, 2012 at 10:45:12PM +0200, Rainer wrote:
> Am Sun, 8 Jul 2012 22:32:45 +0200 > schrieb Maxx <[hidden email]>: > > Niemand zwingt dich zu Ubuntu - und niemand zwingt dich, eine > > LTS-Version auch 5 Jahre lang zu nutzen. > Nichts von Beidem habe ich an irgendeiner Stelle behauptet. Darum geht > es auch nicht, sondern um Bedürfnisse von Anwendern - auch solchen, die > mit bestimmten Problemen eine nur eher kleine Gruppe sind. Ein Anwender ist aber eine _sehr_ kleine Gruppe. SCNR Frank -- gpg public key available from keyservers please use key 9572A519 -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Sascha Morr-6
Hi,
0n 12/07/07@18:30 Sascha told me: > >Mit dieser Einstellung stehst du aber ziemlich alleine da. > > Nein steht er bei normalen Anwendern nicht. Denen sind die > Anforderungen professioneller Anwender auch recht schnurz egal. > Evtl. sollte man sich bei Ubuntu entscheiden was man will. Dieses > Schießen gegen den normalen Anwender aus dem Hintergrund geht einen > ziemlich auf den Senkel. Ich denke, dass hier noch einiges an der Definition von Anwender schief laeuft. Ich wuerde mal vermuten, dass hier auf der Liste so gut wie kein normaler Anwender mitliesst, denn IMHO schraub ein normaler Anwender nicht an seiner Kiste rum (man MacBookPro) und installiert weder ein OS noch laed der sich aus dem Internet bewusst eine neue Version von $SOFTWARE. Jedenfalls dann nicht, wenn sein Rechner das nicht automagisch macht. Fuer solche Taetigkeiten hat der normale Anwender einen Bekannten der das gegebenenfalls mal macht oder er bezahlt gar jemanden dafuer, wenn es denn sein muss. Ich sehe ubuntu auf dem (IMHO richtigen) Weg diese normalen User zu erschliessen. Die kann ich leider weder mit RH-Enterprise-Dektop xyz fuer $$$ koedern, noch damit das ich Ihnen sage: "Du bekommst alle halbe Jahr ein schoenes neues System - mit einem dann an den jeweiligen Hype angepassten look&feel". Wenn ich denen aber beim Kauf eines neuen Geraets sagen kann: Das OS samt etlicher Anwendungssoftware die sie so brauchen, gibt es fuer Nuesse dazu inklusiv 5 Jahre Support und vor Viren brauchen Sie bei diesem System auch keine Angst haben. Dann kann ich mir schon den ein oder anderen _normalen_ Anwender vorstellen, der sich bewusst fuer ein solches System entscheiden wuerde. Die Leute die ueblicherweise auf Linux-MLs lesen, sind alle mehr oder weniger Power User und daher alles andere als normal ;). Vielleicht besteht sogar die Gefahr, dass sich ein paar dieser Leute von Ubuntu abwenden. Aber Ubuntus Anspruch ist noch nie besonders elitaer gewesen. Ganz im Gegenteil ubuntu ist eigentlich angetreten um Linux (und hier im Besonderen Debian) aus seiner elitaeren Ecke zu holen und der breiten Masse verfuegbar zu machen. Auf diesem Weg ist ubuntu eigentlich recht erfolgreich: http://ununseptium.de/wp-content/uploads/2011/03/statistik1.png und daher kann ich das Geschrei einfach nicht verstehen, wenn man diese Intention jetzt konsequent weiter verfolgt. -- "Sometimes transcode changes or adds new features while you are encoding" -- Thomas Oestereich on transcode-users -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Jens-Olaf Lindermann
Am Sun, 8 Jul 2012 21:21:32 +0200
schrieb Jens-Olaf Lindermann <[hidden email]>: > > Eben. Bugs nach Prioriät zu fixen oder nicht zu fixen, das ist das > > Problem. So ergibt sich ein ganz anderes Bild, als bei der > > Versicherung, es gebe für den gesamten LTS-Zeitraum Bugfixes und > > man könne so bestens mit sauberen Systemen arbeiten. > > Sorry aber das ist Quatsch -- Ist kein Quatsch, denn.. > bugs müssen nach einer bestimmten > Priorität gefixt werden; eine sicherheitsrelevante Lücke zu patchen > kommt ganz klar auf Nummer 1. Wenn X nach einem update nicht mehr > starten würde, käme das auf Nummer 2. .. Full ACK, aber davon habe ich nicht geschrieben, > Dein Ooo-Schnellstarter muß da > tatsächlich warten, schon erst recht in einer LTS. Warten ja, aber nicht begraben bzw. ignorieren. Darum geht es mir: Bugfixes, die keine Priorität genießen, werden nicht behoben. Das ist das Ärgernis. Such mal im Internet nach der Shutdown-Problematik: Sie wurde nicht nur unter Ubuntu 10.04 nach über 2 Jahren nicht angegangen, sondern wird - lese ich - auch in neuere Versionen hinübergeschleppt. > > Und kein Entwickler kann voraussagen, wie Du mit Deinem System > rumfrickelst. Ich frickel überhaupt nicht. Das ist es ja gerade: Umgekehrt wird ein Schuh draus: Ich will lediglich angebotene Funktionen nutzen - und solche sind dann zu meiner Überraschung nicht sauber implementiert. Erst dann beginnt die Frickelei. > Dieses "Geht-nicht-will-neue-Version" kann nach meiner > Erfahrung auch immer ein bißchen beim Anwender gesucht werden. ACK. Ich hoffe, dass durch meine Postings mittlerweile klar ist, dass ich zu denen gerade nicht gehöre - jedenfalls, soweit es um Fehlfunktionen geht. Bei Feature-Erweiterungen ist es gelegentlich anders. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Stefan Luetje
Am Sun, 8 Jul 2012 22:55:27 +0200
schrieb Stefan Luetje <[hidden email]>: > Am 08. Jul 2012 um 21:05 CEST schrieb Rainer: > > Am Sun, 08 Jul 2012 20:20:29 +0200 > > schrieb Florian Diesch <[hidden email]>: > > > > Die Zeit der Entwickler ist begrenzt und ziemlich knapp. Zeit, > > > die in Bugfixes investiert wird, fehlt daher immer auch woanders. > > > Es ist daher notwendig, dass man sich als Entwickler Gedanken > > > über das Verhältnis von Aufwand und Nutzen macht: > > > > > An dieser Stelle ist der Kern des Problems angesiedelt. Einerseits > > ist das alles frolgerichtig, was Du schreibst. Andererseits ergibt > > sich für Anwender im Alltag daraus das hier diskutierte Problem: Bei > > LTS-Versionen entweder > > > > * den "unwichtigen" Fehlern leben oder > > * sich (oft zeitintensiv) darum kümmern individuelle Lösungen zu > > stricken bzw. Workarounds aufzutreiben oder > > Das macht man einmal nach der Installation, bzw. nach dem Upgrade und > hat dann 5 Jahre lang seine Ruhe. Wo ist das Problem? > dass sich - anders, als bei vielleicht Dir - auch die Anforderungen an Betriebssysteme und Software verändern. Wer eine überschaubare und übersichtliche Zahl von Anwendungen benötigt und mehr nicht, kann sich seine Struktur und Arbeitsweise, seinen Softwarebedarf und benötigten Funktionsumfang in Stein meißeln und lange gut genug damit leben - und sich sogar auch auf den Standpunkt stellen: "brauche ich nicht, kommt bei mir nicht auf den Rechner". Zu denen aber gehöre ich nicht. Beispiel Flash: Es gab eine Zeit, da war das 'was Exotisches, ein Extra-Luxus bzw. eine Spielerei. Heute sind Flash, Javascript und das ganze Zeugs dermaßen verbreitet, dass ich bei vielen Websites, die ich besuchen *muss*, gar keine andere Wahl habe, als damit zu arbeiten. Dies Beispiel steht für viele andere, bei denen (in vielen Fällen "von außen" diktiert) neuen Anforderungen Rechnung getragen werden muss. In solchen Fällen funktioniert das starre Prinzip nicht "einmal installiert, Fehler beseitigt, 5 Jahre keine Probleme haben" Weitere Gründe: *Wachsen der Anforderungen, weil man z.B. mit Aktivitäten beginnt und sich über die Paketverwaltung neue Programme installiert (Beispiel Multimedia); *Zeitaufwand, den eine neue Installation per se schon mal mit sich bringt (bei mir sind es meist Tage bis alles so eingerichtet ist, wie ich es brauche). In diesem Fall kommen zeitaufwändige Fehlerbereinigungen dazu; *Unlösbarkeit mancher Probleme - Beispiel OOo: Von der Version, die unter 8.04 zu der unter 10.04 hat es in OOo im Detail viele, meinen Arbeitsfluss deutlich bremsende Verschlimmbesserungen gegebenen (nicht nur das Shutdownproblem bei Nutzung des Schnellstarters), bei denen ich als Anwender mich außerstande sehe, diese Mängel zu beseitigen. Beispiel: in einem Textdokument habe ich vorher ein Wort kopiert, die Zelle einer Exel-Tabelle markiert und es mit Strg+V eingefügt. Fertig. Dort war es dann genauso formatiert, wie die Tabelle. Jetzt in der neuen Version: Wort kopieren, Zelle markieren, Menü: Bearbeiten, Inhalte einfügen, im Kappmenü "unformatierter" Text auswählen, bestätigen. Fertig. Derlei Fälle gibt es einige in OOo, die Beschreibung jedes einzelnen erspare ich mir hier. Ufert sonst aus. Zu guter Letzt: Es gibt Anwendungen, die unabhängig vom äußeren Zwang schnelleres und effektiveres Arbeiten ermöglichen. Noch einmal OOo: Die unter Ubuntu installierte Version erlaubte keinen pdf-Import, um entsprechende Dateien bearbeiten zu können. Das mit der Konsole zu tun, war für mich sehr umständlich. Eine neuere Version erlaubte es, aber die Nutzung war für mich nicht möglich, wenn ich OOo nicht an der Paketverwaltung vorbei oder gleich das gesamte System neu installieren wollte. Ergo: Damit leben und sich ärgern - bisher 3 Jahre lang und nun 5. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Frank Streitz
Am Mon, 9 Jul 2012 07:11:51 +0200
schrieb Frank Streitz <[hidden email]>: > On Sun, Jul 08, 2012 at 10:45:12PM +0200, Rainer wrote: > > Am Sun, 8 Jul 2012 22:32:45 +0200 > > schrieb Maxx <[hidden email]>: > > > > Niemand zwingt dich zu Ubuntu - und niemand zwingt dich, eine > > > LTS-Version auch 5 Jahre lang zu nutzen. > > > Nichts von Beidem habe ich an irgendeiner Stelle behauptet. Darum > > geht es auch nicht, sondern um Bedürfnisse von Anwendern - auch > > solchen, die mit bestimmten Problemen eine nur eher kleine Gruppe > > sind. > > Ein Anwender ist aber eine _sehr_ kleine Gruppe. > vielleicht mal eine Suchmaschine Deiner Wahl anwerfen. Zum Thema Shutdown-Probleme unter Ubuntu 10.04 wirft z.B. Guhgel aus: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/576204 https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/openoffice.org/+bug/562027 http://www.ecalpemos.org/2010/05/ubuntu-1004-lucid-will-not-shut-down.html http://g33kinfo.com/info/archives/3063 http://forum.ubuntuusers.de/topic/ubuntu-10-04-ausschalten-funktioniert-nur-spo/#post-2480000 http://forum.ubuntuusers.de/topic/ubuntu-shutdown-libreoffice/#post-3562237 http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1466589 https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/567580 http://wiki.ubuntuusers.de/Herunterfahren .... und so weiter .... Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Maik Holtkamp-2
Hallo Maik,
Am Mon, 9 Jul 2012 10:07:29 +0200 schrieb Maik Holtkamp <[hidden email]>: > > > > Dieses Schießen gegen den normalen Anwender aus dem Hintergrund > > geht einen ziemlich auf den Senkel. > > Ich denke, dass hier noch einiges an der Definition von Anwender > schief laeuft. > > Ich wuerde mal vermuten, dass hier auf der Liste so gut wie kein > normaler Anwender mitliesst, Im Prinzip: ACK. Der Begriff ist schwammig und erlaubt jedem individuell, sich darunter etwas vorzustellen. > denn IMHO schraub ein normaler Anwender > nicht an seiner Kiste rum (man MacBookPro) und installiert weder ein > OS noch laed der sich aus dem Internet bewusst eine neue Version von > $SOFTWARE. Jedenfalls dann nicht, wenn sein Rechner das nicht > automagisch macht. > Wenn Du "normaler Anwender" so definierst, hast Du mit dem obigen Satz recht. Wer allerdings Ubuntu oder andere Linux-Distributionen verwendet, findet sich sehr schnell in solchen Listen oder Foren wieder, weil es viele Probleme gibt und Lösungen nicht intuitiv zu finden sind. > Ich sehe ubuntu auf dem (IMHO richtigen) Weg diese normalen User zu > erschliessen. Den sehe ich noch lange nicht. Nach immerhin einigen Jahren Existenz und mehreren Hypes dümpelt Ubuntu bei Markanteilen am Betriebssystem vor sich hin. Für Anwender, die ihren Rechner einfach nur als Werkzeug nutzen möchten, um den Kopf für andere Dinge frei zu haben, ist Ubuntu nichts. > > Wenn ich denen aber beim Kauf eines neuen Geraets sagen kann: > > Das OS samt etlicher Anwendungssoftware die sie so brauchen, gibt es > fuer Nuesse dazu inklusiv 5 Jahre Support und vor Viren brauchen Sie > bei diesem System auch keine Angst haben. > > Dann kann ich mir schon den ein oder anderen _normalen_ Anwender > vorstellen, der sich bewusst fuer ein solches System entscheiden > wuerde. > Ob die angesichts der Anforderungen an sie aber dabei bleiben, steht auf einem anderen Blatt. Gibt genug Geschichten, wo Anwender sogar nach längerer Nutzung entnervt aufgeben, weil Windows - und erst recht Apple - wesentlich komfortabler und intuitiver zu bedienen ist. > Die Leute die ueblicherweise auf Linux-MLs lesen, sind alle mehr > oder weniger Power User und daher alles andere als normal ;). > Nein. Auch ich bin ein Anwender und auch mir wäre am Liebsten, wenn ich nicht oder nur selten Hand anlegen müsste. An Problemen des OS arbeiten, um Lösungen kümmern, Ausweich- und Umgehungsstrategien entwickelt oder Workarounds anwenden zu müssen - all das ist lästig bis ärgerlich und hält mich als Nicht-Informatiker, dessen favorisiertes Hobby auchnicht der Umgang mit einem Betriebssystem ist, viel stärker auf, als mir lieb ist. > Ganz im Gegenteil ubuntu ist eigentlich angetreten > um Linux (und hier im Besonderen Debian) aus seiner elitaeren > Ecke zu holen und der breiten Masse verfuegbar zu machen. Auf diesem > Weg ist ubuntu eigentlich recht erfolgreich: > > http://ununseptium.de/wp-content/uploads/2011/03/statistik1.png > Naja, wenn man die "reale Welt" ausblendet und sich nur diese Grafik ansieht, die "Verteilungskämpfe" von Linux-Distributionen untereinander abbildet, sieht das ja schön aus. Wenn es aber um die Verbreitung von Linux insgesamt in einer Welt voller PCs und Betriebssysteme ansieht - also wirklich die "breite Masse" - schaut das Ganze schon anders aus: http://www.pcwelt.de/news/Dezember-2011-Aktuelle-Marktanteile-Browser-OS-und-Suchmaschinen-4702653.html Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by Rainer-17
Hallo Rainer, Hallo alle anderen
Rainer schrub am Sun, 8 Jul 2012 22:45:12 +0200: > Hallo Maxx, > > Am Sun, 8 Jul 2012 22:32:45 +0200 > schrieb Maxx <[hidden email]>: > > > > > Niemand zwingt dich zu Ubuntu - und niemand zwingt dich, eine > > LTS-Version auch 5 Jahre lang zu nutzen. > > > Nichts von Beidem habe ich an irgendeiner Stelle behauptet. Darum > geht es auch nicht, sondern um Bedürfnisse von Anwendern - auch > solchen, die mit bestimmten Problemen eine nur eher kleine Gruppe > sind. Es geht in diesem Thread (wenn ich nicht irre) darum, dass die LTS-Version von Ubuntu jetzt eine Laufzeit von 5 Jahren hat. Was ist daran schlimm - niemand muss eine LTS-Version so lange nutzen. Diese lange Laufzeit der Long-Time-Support-Version kommt jetzt endlich auch den Anwendern entgegen, die ein System über mehrere Jahre hinweg nutzen wollen, ohne es zwischendurch upgraden zu müssen, weil ihre Version nicht mehr supportet wird. Ja, es geht um die Bedürfnisse von Anwendern. -- LG Maxx -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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hoi zümma!
Am 09.07.2012 19:45, schrieb Maxx: > Ja, es geht um die Bedürfnisse von Anwendern. Ltz. am "Biertisch" in der Kneipe sagt mein Sitznachbar: "Früher hat Fernseher/Waschmaschine/$Gerätename 10J gehalten....." Ich dreh mich zu ihm um und sage: CentOS (1) bietet nun ein Enterprise System an das 10J Support gibt. Früher war Qualität (Investition) selbstverständlich. So was gibt es heute (Konsum) nur noch gegen Aufpreis. Warum? Weil "die Kunden" es sich gefallen lassen! ;) Alle 6 Monate "frische" Software = Featuritis. Meistens wird von 100% Software (Funktionen) nur 40% oder so genutzt. (ich las da mal was bei Heise) Und "Wegwerf-Hardware" ala Laptop und Tablett. (Wechsel doch mal die GKarte bei so nem Teil!) Ich fänds gut wenn wir das alles mal etwas Entschleunigung?! Viellicht haben dann alle! Kinder ne Chance mal mit nem PC zu arbeiten. ?! (2) Mhm, Komisch. Entschleunigung (3) - meine Rechtschreibhilfe kennt das Wort gar nicht ?! Na so was.... ;) just my 5 cent ;) (1) http://de.wikipedia.org/wiki/CentOS (2) http://www.internetworldstats.com/stats.htm (3) http://de.wikipedia.org/wiki/Entschleunigung Ahoi Michael -- "Die Demokratie ist das freundliche Gesicht des Kapitalismus, der Faschismus das ängstliche" Theodor W. Adorno -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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In reply to this post by MaxXim
Hallo Maxx,
Am Mon, 9 Jul 2012 19:45:02 +0200 schrieb Maxx <[hidden email]>: > > Es geht in diesem Thread (wenn ich nicht irre) darum, dass die > LTS-Version von Ubuntu jetzt eine Laufzeit von 5 Jahren hat. > Jein: Die Laufzeit wurde zwar immer wieder genannt, aber diskutiert wurde/wird die Frage, ob es nun 5, statt 3 Jahre lang bei einmal installierten Programmen und bei Bugfixes alles beim Alten bleibt (Beseitigung von Fehlern, die aus Sicht der Entwickler wichtig sind, Belassen von solchen, die aus ihrer Sicht nicht wichtig sind). > > Was ist daran schlimm - Nichts. Im Gegenteil. > > Diese lange Laufzeit der Long-Time-Support-Version kommt jetzt > endlich auch den Anwendern entgegen, die ein System über mehrere > Jahre hinweg nutzen wollen, ohne es zwischendurch upgraden zu müssen, > weil ihre Version nicht mehr supportet wird. > Exakt. Mir scheint, dass Du die Kritik immer wieder falsch verstehst: Ich halte Verlängerung aus denselben Gründen für gut, wie viele andere hier. Für schlecht halte ich allerdings das Handling mit Software-Updates und Bugfixes, das so bleiben soll, wie bisher. Viele Grüße Rainer -- ubuntu-de mailing list [hidden email] https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de |
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