LTE unter 16.04

classic Classic list List threaded Threaded
12 messages Options
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

LTE unter 16.04

Josef Wolf
Hallo allerseits,

kann mir jemand ein LTE-Modul für den M.2 Port ("B Key" 2242) empfehlen das
gut unter Ubuntu funktioniert?

Sowohl das Huawai ME936 als auch das Huawai ME906E sollen (zumindest
hardwaremaessig) funktionieren. Aber wie sieht es mit der Unterstützung unter
Ubuntu (16.04) aus?

Das me906v ist wesentlich preiswerter zu haben als das me906e. Das scheint
wohl einem amerikanischen Standard zu folgen. Was ist da der Unterschied? Wird
es gar nicht funktionieren, oder wird da lediglich von der Software-Seite
etwas anders konfiguriert?

Ahja: Es handelt sich um einen Asus bu201.

--
Josef Wolf
[hidden email]

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

Heinz-Stefan Neumeyer-2
Am Sonntag, den 07.08.2016, 22:05 +0200 schrieb Josef Wolf:

Moin Josef

> Sowohl das Huawai ME936 als auch das Huawai ME906E sollen (zumindest
> hardwaremaessig) funktionieren. Aber wie sieht es mit der Unterstützung
> unter
> Ubuntu (16.04) aus?
>
Auf Grund der über die Jahre gemachten Erfahrungen mit den W-WAN/LTE-Modems in
meinem schon etwas älteren ThinkPad T500, zwei HP-Laptops und einem relativ
neuen ThinkPad Yoga möchte ich Dir eine andere Lösung vorschlagen:

Du kommst preiswerter und leistungsfähiger zu einer LTE-Verbindung, wenn Du
Dir einen LTE/4G-tauglichen mobilen Router/Hotspot kaufst. 
Vor allem sind damit keinerlei Veränderungen an dem Rechner selbst
erforderlich und Du bist sowohl von der Modul(Treiber)-Frage unabhängig, als
auch sehr flexibel was den Einsatz von mehreren verschiedenen
Endgeräten/Rechnern mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen betrifft. 
Kann der Rechner W-LAN, kann er mit einem solchen Gerät auch LTE.


Ich setze z.Z. 2 relativ aktuelle Geräte dieser Klasse ein.

TP-Link 7350, neu knapp unter 100 Mark-Euro
-------------------------------------------

+ normale SIM
+ 32 GB microSD kann als Netzwerkfestplatte allen Rechnern zu Verfügung
gestellt werden
+ 10-11 h Akku-Laufzeit

- Handbuch, Firmware und Verwaltungsoberfläche ist nur in englisch verfügbar
- Firmware-Upgrade geht nur über einen Windows-Rechner
- kein Anschluß einer externen Antenne (MIMO) mögliche



NETGEAR AirCard 790, neu etwa 150 Mark-Euro
-------------------------------------------

+ deutsches Handbuch
+ Firmware und Verwaltungsoberfläche läßt sich auf deutsch umstellen und ist
sehr übersichtlich
+ relativ großes und farbiges Display
+ das Display kann per Touch bedient werden
+ Firmwareupgrade geht On-the-fly
+ es sind 2 Anschlüsse für externe Antennen vorhanden
+ es kann ein unabhängiges und eingeschränktes "Gast-Netz" bereitgestellt
werden

- microSIM
- Akkulaufzeit "nur" 7-8 h
- das optionale, originale Zubehör von NETGEAR (Ladeschale, MIMO-Antennen) ist
in Deutschland z.Z. nicht erhältliche


Beide Geräte haben austauschbare Akkus und im praktischen Betrieb nehmen sie
sich nicht viel in der Empfangs- und Verbindungsleistung. Es ist bei beiden
möglich über W-LAN bis zu 10-15 Rechner (9 habe ich schon probiert) mit
"Internet" zu versorgen. Beide beherrschen sowohl das 2,4, als auch 5 GHz-W-
LAN-Band und lassen sich im Dual-Band-Modus betreiben.

Auf Grund der besseren Akku-Laufzeit bevorzuge ich persönlich den TP-Link.

Der Vorteil im täglichen Betrieb ist die wesentlich bessere Empfangsleistung
der mobilen Router, vor allem in geschlossenen Räumen oder Gebäuden. Man kann
sie bei Bedarf auch dort platzieren, wo ein besseres Netz zur erhalten ist -
am Fenster z.B..
Und der Akku des Laptop wird geschont. Bei dem Yoga bedeutet die Nutzung des
integrierten LTE-Modem nämlich, daß die unter Linux eh schon eingeschränkte
Laufzeit nochmals um ca. 20% absinkt. 
Als Nachteil kann man aber vielleicht sehen, daß man ein weiteres 150-200g
schweres Gerät mich sich herum schleppt, auf das man aufpassen muß.

--
Gruß Stefan

Bitte bei Antworten auf meine Postings auf Mailinglisten k_e_i_n_e  
zusätzliche PM-Nachricht schicken. Ich lese die Liste!
------------------------------------------------------------------
 
Die e-Mail-Adresse nimmt keine privaten Nachrichten entgegen.
Solche bitte an
 
hsn.neumeyer[dot]eclipso.eu
 
senden.
GnuPG-Schlüsselkennung für diese Adresse: A8CC88DC
Grundsätzlich behalte ich es mir vor alle Nachrichten die dort
unverschlüsselt eingehen zu ignorieren!

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de

signature.asc (836 bytes) Download Attachment
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

H.-Ste. Neumeyer
In reply to this post by Josef Wolf
Am Sonntag, den 07.08.2016, 22:05 +0200 schrieb Josef Wolf:

Moin Josef
>
>  
> Sowohl das Huawai ME936 als auch das Huawai ME906E sollen (zumindest
> hardwaremaessig) funktionieren. Aber wie sieht es mit der Unterstützung
> unter
> Ubuntu (16.04) aus?
>
Auf Grund der über die Jahre gemachten Erfahrungen mit den W-WAN/LTE-Modems in
meinem schon etwas älteren ThinkPad T500, zwei HP-Laptops und einem relativ
neuen ThinkPad Yoga möchte ich Dir eine andere Lösung vorschlagen:

Du kommst preiswerter und leistungsfähiger zu einer LTE-Verbindung, wenn Du
Dir einen LTE/4G-tauglichen mobilen Router/Hotspot kaufst. 
Vor allem sind damit keinerlei Veränderungen an dem Rechner selbst
erforderlich und Du bist sowohl von der Modul(Treiber)-Frage unabhängig, als
auch sehr flexibel was den Einsatz von mehreren verschiedenen
Endgeräten/Rechnern mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen betrifft. 
Kann der Rechner W-LAN, kann er mit einem solchen Gerät auch LTE.


Ich setze z.Z. 2 relativ aktuelle Geräte dieser Klasse ein.

TP-Link 7350, neu knapp unter 100 Mark-Euro
-------------------------------------------

+ normale SIM
+ 32 GB microSD kann als Netzwerkfestplatte allen Rechnern zu Verfügung
gestellt werden
+ 10-11 h Akku-Laufzeit

- Handbuch, Firmware und Verwaltungsoberfläche ist nur in englisch verfügbar
- Firmware-Upgrade geht nur über einen Windows-Rechner
- kein Anschluß einer externen Antenne (MIMO) mögliche



NETGEAR AirCard 790, neu etwa 150 Mark-Euro
-------------------------------------------

+ deutsches Handbuch
+ Firmware und Verwaltungsoberfläche läßt sich auf deutsch umstellen und ist
sehr übersichtlich
+ relativ großes und farbiges Display
+ das Display kann per Touch bedient werden
+ Firmwareupgrade geht On-the-fly
+ es sind 2 Anschlüsse für externe Antennen vorhanden
+ es kann ein unabhängiges und eingeschränktes "Gast-Netz" bereitgestellt
werden

- microSIM
- Akkulaufzeit "nur" 7-8 h
- das optionale, originale Zubehör von NETGEAR (Ladeschale, MIMO-Antennen) ist
in Deutschland z.Z. nicht erhältliche


Beide Geräte haben austauschbare Akkus und im praktischen Betrieb nehmen sie
sich nicht viel in der Empfangs- und Verbindungsleistung. Es ist bei beiden
möglich über W-LAN bis zu 10-15 Rechner (9 habe ich schon probiert) mit
"Internet" zu versorgen. Beide beherrschen sowohl das 2,4, als auch 5 GHz-W-
LAN-Band und lassen sich im Dual-Band-Modus betreiben.

Auf Grund der besseren Akku-Laufzeit bevorzuge ich persönlich den TP-Link.

Der Vorteil im täglichen Betrieb ist die wesentlich bessere Empfangsleistung
der mobilen Router, vor allem in geschlossenen Räumen oder Gebäuden. Man kann
sie bei Bedarf auch dort platzieren, wo ein besseres Netz zur erhalten ist -
am Fenster z.B..
Und der Akku des Laptop wird geschont. Bei dem Yoga bedeutet die Nutzung des
integrierten LTE-Modem nämlich, daß die unter Linux eh schon eingeschränkte
Laufzeit nochmals um ca. 20% absinkt. 
Als Nachteil kann man aber vielleicht sehen, daß man ein weiteres 150-200g
schweres Gerät mich sich herum schleppt, auf das man aufpassen muß.

--
Gruß Stefan

Bitte bei Antworten auf meine Postings auf Mailinglisten k_e_i_n_e  
zusätzliche PM-Nachricht schicken. Ich lese die Liste!
------------------------------------------------------------------
 
Die e-Mail-Adresse nimmt keine privaten Nachrichten entgegen.
Solche bitte an
 
hsn.neumeyer[dot]eclipso.eu
 
senden.
GnuPG-Schlüsselkennung für diese Adresse: A8CC88DC
Grundsätzlich behalte ich es mir vor alle Nachrichten die dort
unverschlüsselt eingehen zu ignorieren!

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de

signature.asc (836 bytes) Download Attachment
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

Josef Wolf
On Mon, Aug 08, 2016 at 10:36:24AM +0200, Heinz-Stefan Neumeyer wrote:
> Am Sonntag, den 07.08.2016, 22:05 +0200 schrieb Josef Wolf:
>
> Du kommst preiswerter und leistungsfähiger zu einer LTE-Verbindung, wenn Du
> Dir einen LTE/4G-tauglichen mobilen Router/Hotspot kaufst.

Vielen Dank für den Hinweis!

In der Tat hatte ich schon mit dem Huawai e5770 geliebäugelt. Hauptsächlich
wegen den gigantischen 20 Stunden Akku-Laufzeit.

Da scheint es aber wohl mehrere Versionen (e5770, e5770 Pro, e5770s,
e5770s-320) zu geben. Was sind da die Unterschiede?0

Auch zeigt es das WiFi-PW im Display im Klartext an? Welcher Ho******* denkt
sich denn solch einen Duenn...... aus?!?

> TP-Link 7350, neu knapp unter 100 Mark-Euro
> NETGEAR AirCard 790, neu etwa 150 Mark-Euro

Diese zwei werde ich mir auch mal genauer anschauen.

> Der Vorteil im täglichen Betrieb ist die wesentlich bessere Empfangsleistung
> der mobilen Router, vor allem in geschlossenen Räumen oder Gebäuden.

Der Durchsatz ist mir noch nicht einmal soo wichtig. Einstelliger MBit-Bereich
reicht vollkommen. Wichtiger ist mir das Datenvolumen, das erst bei LTE in
brauchbaren Tarifen angeboten wird.

> Und der Akku des Laptop wird geschont. Bei dem Yoga bedeutet die Nutzung des
> integrierten LTE-Modem nämlich, daß die unter Linux eh schon eingeschränkte
> Laufzeit nochmals um ca. 20% absinkt.

Uff... 20% hätte ich jetzt nicht erwartet. Und das zumal der Asus bu201 auch
so schon einen sehr mageren Akku hat. Bin schon froh, wenn der 2 Stunden
durchhält. Wenn davon noch 20% abgehen.... =:-O

> Als Nachteil kann man aber vielleicht sehen, daß man ein weiteres 150-200g
> schweres Gerät mich sich herum schleppt, auf das man aufpassen muß.

Eben!

--
Josef Wolf
[hidden email]

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

H.-Ste. Neumeyer
Am Dienstag, den 09.08.2016, 09:58 +0200 schrieb Josef Wolf:

Moin Josef
>
> In der Tat hatte ich schon mit dem Huawai e5770 geliebäugelt. Hauptsächlich
> wegen den gigantischen 20 Stunden Akku-Laufzeit.
>
Hatte ich auch kurze Zeit auf dem Radar, mich dann aber aus zwei Gründen
dagegen entschieden:

- kann W-LAN nur im 2,4 Ghz-Band
- fest verbauter Akku

Letzterer hat mich beim vorher fast täglich genutzten E5730 bereits nach 2
Jahren schmählich verlassen. Damit ist das Gerät Elektronikschrott.
Dafür spräche, daß der eine RJ45-Port gehabt hätte, was mir wiederum bei dem
Yoga nicht genutzt hätte, denn der kann nicht über Kabel.


> Da scheint es aber wohl mehrere Versionen (e5770, e5770 Pro, e5770s,
> e5770s-320) zu geben. Was sind da die Unterschiede?0
>
So weit ich weiß bezieht sich das auf die Ausführungen für verschiedene
Regionen (Mitteleuropa, Südeuropa, USA usw.).
Lt. Aussage des Hersteller muß man bei dem TP-Link und dem NETGEAR da keine
Beachtung schenken. Die sind international einsetzbar.


> Auch zeigt es das WiFi-PW im Display im Klartext an? Welcher Ho******* denkt
> sich denn solch einen Duenn...... aus?!?
>
Macht der NETGEAR in der ausgelieferten default-Konfiguration auch, kann man
ohne weiteres abschalten.


> >
> > TP-Link 7350, neu knapp unter 100 Mark-Euro
> > NETGEAR AirCard 790, neu etwa 150 Mark-Euro
>
Es gibt da durchaus auch noch andere Modelle. 
Mir war, wie oben gesagt wichtig, daß sie W-LAN im 5 Ghz-Band können und einen
austauschbaren Akku haben.


>
> Uff... 20% hätte ich jetzt nicht erwartet. Und das zumal der Asus bu201 auch
> so schon einen sehr mageren Akku hat. Bin schon froh, wenn der 2 Stunden
> durchhält. Wenn davon noch 20% abgehen.... =:-O
>
> >
> > Als Nachteil kann man aber vielleicht sehen, daß man ein weiteres 150-200g
> > schweres Gerät mich sich herum schleppt, auf das man aufpassen muß.
>
In meinem Rucksack sieht es eh' schon immer aus wie beim bewußten Häuptling
unter'm Büffelfell - da kommt aus also darauf nicht mehr an.
Fakt ist aber, daß ich im Fall von schlechten Empfangsbedingungen immer noch
ein Netz habe, wo andere mit integriertem Modem meist schon längst aufgegeben
habe.

--
Gruß Stefan

Bitte bei Antworten auf meine Postings auf Mailinglisten k_e_i_n_e  
zusätzliche PM-Nachricht schicken. Ich lese die Liste!
------------------------------------------------------------------
 
Die e-Mail-Adresse nimmt keine privaten Nachrichten entgegen.
Solche bitte an
 
hsn.neumeyer[dot]eclipso.eu
 
senden.
GnuPG-Schlüsselkennung für diese Adresse: A8CC88DC
Grundsätzlich behalte ich es mir vor alle Nachrichten die dort
unverschlüsselt eingehen zu ignorieren!

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de

signature.asc (836 bytes) Download Attachment
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

Josef Wolf
On Tue, Aug 09, 2016 at 10:35:07AM +0200, Heinz-Stefan Neumeyer wrote:
> Am Dienstag, den 09.08.2016, 09:58 +0200 schrieb Josef Wolf:

Hallo Stefan,

> > In der Tat hatte ich schon mit dem Huawai e5770 geliebäugelt. Hauptsächlich
> > wegen den gigantischen 20 Stunden Akku-Laufzeit.
> >
> Hatte ich auch kurze Zeit auf dem Radar, mich dann aber aus zwei Gründen
> dagegen entschieden:
>
> - kann W-LAN nur im 2,4 Ghz-Band
> - fest verbauter Akku

Ja, die festen Akkus halte ich ebenfalls für eine Sauerei. Diese Unsitte
greift immer mehr um sich.

> Dafür spräche, daß der eine RJ45-Port gehabt hätte, was mir wiederum bei dem
> Yoga nicht genutzt hätte, denn der kann nicht über Kabel.

Das ist der eigentliche Grund für dieses Gerät. Es sollte auch möglich sein,
über Ethernet anzubinden. Notfalls würde aber auch USB gehen.

> > Auch zeigt es das WiFi-PW im Display im Klartext an? Welcher Ho******* denkt
> > sich denn solch einen Duenn...... aus?!?
> >
> Macht der NETGEAR in der ausgelieferten default-Konfiguration auch, kann man
> ohne weiteres abschalten.

OK.

> > > TP-Link 7350, neu knapp unter 100 Mark-Euro
> > > NETGEAR AirCard 790, neu etwa 150 Mark-Euro
> >
> Es gibt da durchaus auch noch andere Modelle.
> Mir war, wie oben gesagt wichtig, daß sie W-LAN im 5 Ghz-Band können und einen
> austauschbaren Akku haben.

> In meinem Rucksack sieht es eh' schon immer aus wie beim bewußten Häuptling
> unter'm Büffelfell - da kommt aus also darauf nicht mehr an.

In meinem sieht es auch nicht besser aus. Es ist aber auch ein Teil weniger,
das man vergessen/verlieren kann.

--
Josef Wolf
[hidden email]

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

Josef Wolf
In reply to this post by H.-Ste. Neumeyer
On Tue, Aug 09, 2016 at 10:35:07AM +0200, Heinz-Stefan Neumeyer wrote:
> Am Dienstag, den 09.08.2016, 09:58 +0200 schrieb Josef Wolf:

Habe mich jetzt für den TP-Link entschieden. Echt schickes Teil.

ABER:

> > Auch zeigt es das WiFi-PW im Display im Klartext an? Welcher Ho******* denkt
> > sich denn solch einen Duenn...... aus?!?
> >
> Macht der NETGEAR in der ausgelieferten default-Konfiguration auch, kann man
> ohne weiteres abschalten.

Wie kann man diesen Hirnriss beim TP-Link M7350 abstellen?

--
Josef Wolf
[hidden email]

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

Carsten Uppenbrink
On Fri, 12 Aug 2016 00:20:27 +0200
Josef Wolf <[hidden email]> wrote:

> Wie kann man diesen Hirnriss beim TP-Link M7350 abstellen?

Ich habe dieses Modell Mitte letzten Jahres getestet und da war es noch
unmöglich. Man konnte weder das Wifi-Passwort verbergen, noch irgendeine
Authentifizierung auf dem Display verwenden. Der Login bezog sich immer
nur auf das Web Interface.
Ich kann mir nicht vorstellen das TP-Link irgendwas daran geändert
hat, wenn würde es mich aber interessieren. Mal abgesehen von diesem
Sicherheitsproblem mochte ich das Teil.

Carsten



--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

Josef Wolf
On Fri, Aug 12, 2016 at 01:38:48AM +0200, Carsten Uppenbrink wrote:
> On Fri, 12 Aug 2016 00:20:27 +0200

> > Wie kann man diesen Hirnriss beim TP-Link M7350 abstellen?
>
> Ich habe dieses Modell Mitte letzten Jahres getestet und da war es noch
> unmöglich. Man konnte weder das Wifi-Passwort verbergen, noch irgendeine
> Authentifizierung auf dem Display verwenden. Der Login bezog sich immer
> nur auf das Web Interface.

Sehr ärgerlich, das! Ansonsten wäre das ein echt tolles Gerät!

--
Josef Wolf
[hidden email]

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

Frank-Rüdiger Richter
Am Freitag, 12. August 2016, 10:20:52 schrieb Josef Wolf:

Sry für die PM, falscher Shortcut erwischt:

Die Anzeige von ESSID und dem Passwort scheint bei den heute erhältlichen
Geräten dieser Art die Regel zu sein.
Wir haben den ca. 2 Dutzend D-Link 932 für die Baustellen in der Firma. Da ist
das auch so. Die Passwörter und SSID sind natürlich geändert, kleben aber um
es den Benutzern nicht noch zusätzlich schwer zu machen auch noch auf einem
3x2 cm Herma-Aufkleber auf der Innenseite des Deckels. ;-)
Technisch ist dieser Router ebenfalls i.O.
Ich persönlich würde ihn aber wegen des nicht austauschbaren Akkus nicht
kaufen.


> On Fri, Aug 12, 2016 at 01:38:48AM +0200, Carsten Uppenbrink wrote:
> > On Fri, 12 Aug 2016 00:20:27 +0200
> >
> > > Wie kann man diesen Hirnriss beim TP-Link M7350 abstellen?
> >
> > Ich habe dieses Modell Mitte letzten Jahres getestet und da war es noch
> > unmöglich. Man konnte weder das Wifi-Passwort verbergen, noch irgendeine
> > Authentifizierung auf dem Display verwenden. Der Login bezog sich immer
> > nur auf das Web Interface.
>
> Sehr ärgerlich, das! Ansonsten wäre das ein echt tolles Gerät!
--
MfG
Frank-Rüdiger Richter
--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de

signature.asc (484 bytes) Download Attachment
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

Josef Wolf
On Fri, Aug 12, 2016 at 04:47:11PM +0200, Frank-Rüdiger Richter wrote:

> Die Anzeige von ESSID und dem Passwort scheint bei den heute erhältlichen
> Geräten dieser Art die Regel zu sein.

Ich habe ja keinen Stress damit, wenn das per default so ist. Es sollte aber
wenigstens abschaltbar sein.

Beim Netgear den Heinz-Stefan erwähnte ist das wohl abschaltbar. Ist zwar
doppelt so teuer, aber Passwörter im Klartext anzuzeigen ist ein absolutes
No-Go. IMHO natürlich!

Habe den technischen Support von TP-Link kontaktiert. Der ist der Meinung,
dass es sinnlos sei, das Passwort NICHT anzuzeigen. Das ist freilich eine sehr
interessante Sichtweise...

Daraus ziehe ich natürlich meine Schlussfolgerungen: ich halte es für
sinnlos, in Zukunft Produkte dieser Firma zu kaufen.

Es mag wohl altmodisch anmuten, aber ich halte es nicht für sinnvoll,
Passwörter im Klartext in die Welt hinauszuposaunen.

Der TP-Link geht also zurück und der Netgear wird bestellt.

--
Josef Wolf
[hidden email]

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: LTE unter 16.04

Christoph Schmees
Am 12.08.2016 um 21:13 schrieb Josef Wolf:

> On Fri, Aug 12, 2016 at 04:47:11PM +0200, Frank-Rüdiger Richter wrote:
>
>> Die Anzeige von ESSID und dem Passwort scheint bei den heute erhältlichen
>> Geräten dieser Art die Regel zu sein.
>
> Ich habe ja keinen Stress damit, wenn das per default so ist. Es sollte aber
> wenigstens abschaltbar sein.
>
> Beim Netgear den Heinz-Stefan erwähnte ist das wohl abschaltbar. Ist zwar
> doppelt so teuer, aber Passwörter im Klartext anzuzeigen ist ein absolutes
> No-Go. IMHO natürlich!
>
> Habe den technischen Support von TP-Link kontaktiert. Der ist der Meinung,
> dass es sinnlos sei, das Passwort NICHT anzuzeigen. Das ist freilich eine sehr
> interessante Sichtweise...
>
> Daraus ziehe ich natürlich meine Schlussfolgerungen: ich halte es für
> sinnlos, in Zukunft Produkte dieser Firma zu kaufen.
> ...

+1  ;-)

<https://www.pc-fluesterer.info/wordpress/?s=tp-link&submit=Suchen>

Herzliche Grüße,
Christoph

--
Bitte keine Mails von USA-Providern wie AOL, me.com (Apple),
gmail (Google), hotmail/outlook.com (Microsoft) oder yahoo.
Solche Mails werden ohne Rückmeldung gelöscht.
Siehe <http://www.pc-fluesterer.info/wordpress/downloads>

--
ubuntu-de mailing list
[hidden email]
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de