Zeitgeist

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Zeitgeist

Frank J.
Hallo Listlinge,
  ist ruhig geworden hier. Läuft alles zur Zufriedenheit?

Auch ich habe derzeit keine Probleme, möchte aber mal eine Beobachtung
teilen.

Ich nutze Ubuntu nun schon seit vielen 1/2-Jahres-Versionen und auf dem
2. oder 3. Rechner. Ich glaube, ich bin mit dem "Flotten Dachs" [1]
angefangen, so Ende 2005.
Bei Upgrade, Hardware-Wechsel oder Neuinstallation nehme ich jedes mal
meine /home-Partition mit.

So nach Jahren, muss man da aber mal aufräumen. Es kommen immer mal
wieder Programme aus der Mode, die ihren ~/.AltesProgram-Ordner
hinterlassen. Durch Sortieren nach letzter Änderung kann man die finden
und einige davon löschen z.B wenn sie seit einem Jahr nicht angefasst
wurden. Sehr groß sind die aber meist nicht.

Bei der Datensicherung fiel mir aber eine Datei auf, die sehr lange
brauchte. Im Ordner ~/.local/share/zeitgeist hatten sich tatsächlich
etwa 1 GByte "Nutzerdaten" angesammelt [2]. Google und NSA lassen
grüßen. Der Zeitgeist wirkt stumm im Hintergrund und unterstützt andere
Programme.
Aber dieses Datenvolumen war mir zu heftig. Er kann wohl nichts vergessen?
Oder irgend ein Programm übermittelt unverhältnismäßig viele
Nutzerinformationen?
Ich habe das jedenfalls mal gelöscht [3] und bisher keinen Nachteil
feststellen können.
Die Datensicherung läuft wieder flotter ...

[1] http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu/Releases
[2] http://wiki.ubuntuusers.de/Zeitgeist
[3] http://wiki.ubuntuusers.de/Zeitgeist#Journal-komplett-loeschen

--

Frank

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Re: Zeitgeist

H.-Ste. Neumeyer
Am Samstag, 7. Februar 2015, 18:09:27 schrieb Frank J.:

Hallo Frank

>
> Bei der Datensicherung fiel mir aber eine Datei auf, die sehr lange
> brauchte. Im Ordner ~/.local/share/zeitgeist hatten sich tatsächlich
> etwa 1 GByte "Nutzerdaten" angesammelt [2]. Google und NSA lassen
> grüßen. Der Zeitgeist wirkt stumm im Hintergrund und unterstützt
> andere Programme.
> Aber dieses Datenvolumen war mir zu heftig. Er kann wohl nichts
> vergessen? Oder irgend ein Programm übermittelt unverhältnismäßig
> viele Nutzerinformationen?
>
Naja, nach dem Willen der Erfinder solcher Sachen braucht ja heute
keiner mehr eine logisch aufgebaute und gut strukturierte Ablage für
seine Dateien.
Man(n) soll alles einfach irgendwo hinhauen. Werkzeuge wie die Windows-
Suche, baloo oder eben Zeitgeist wissen dann schon wo was zu finden
ist... - oder auch nicht!

Mich kotzt es jedenfalls regelrecht an, wenn solche Werkzeuge, die - wie
Du ja festgestellt hast - häufig einen ungeheuren overhead erzeugen,
inzwischen untrennbar mit einer Arbeitsumgebung/Desktop-Environment
verquickt sind. Und, daß wie am Beispiel KDE-Baloo erst kürzlich zu
sehen war, sich der Hauptentwickler sogar vehement dagegen sträubt
diesem Bloat abschaltbar zu machen.


> Ich habe das jedenfalls mal gelöscht [3] und bisher keinen Nachteil
> feststellen können.
> Die Datensicherung läuft wieder flotter ...
>
Diese "Datenbank" zu sichern ist IMHO sowieso kontraproduktiv, da sie
sich nicht auf andere Rechner oder Installationen übertragen läßt. Ist
jedenfalls bei dem KDE-Baloo-Bloat so.


--
Gruß Stefan

Debian GNU/Linux "Jessie" (testing)
KDE 4.14.2 - KDE-PIM 4.14.1

Was für eine deprimierend dämliche Maschine
--Marvin: Das Restaurant am Ende der Galaxis

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Re: Zeitgeist

DJ Decstasy
Moin Frank,

wenn du mit Zeitgeist nicht zufrieden bist, wie es sich bisher anhört,
kann ich dir gerne ein heimisches Backup Skript zur Verfügung stellen.

Das Skript selbst nutzt Hardlinks um Speicherplatz, bei einer
nichtveränderung zum Vortag, zu sparen. Nach dem initialen Backup, wird
lediglich die tägliche Veränderung an zusätzlichen Speicherplatz
benötigt. Man hat täglich ein synthetisches Vollbackup durch diese Methode.

Nachteil: Es ist für ein Backup täglich ausgelegt (nicht stündlich)

http://pastebin.com/tj23mkk9

Bei der Liste welche Ordner weggesichert werden sollen, am Ende keine
Leerzeile lassen!
Ich hoffe, dass ich helfen konnte und viel Spaß bei der implimentierung :)


Viele Grüße,
Dennis

Am 08.02.2015 um 18:59 schrieb H.-Stefan Neumeyer:

> Am Samstag, 7. Februar 2015, 18:09:27 schrieb Frank J.:
>
> Hallo Frank
>> Bei der Datensicherung fiel mir aber eine Datei auf, die sehr lange
>> brauchte. Im Ordner ~/.local/share/zeitgeist hatten sich tatsächlich
>> etwa 1 GByte "Nutzerdaten" angesammelt [2]. Google und NSA lassen
>> grüßen. Der Zeitgeist wirkt stumm im Hintergrund und unterstützt
>> andere Programme.
>> Aber dieses Datenvolumen war mir zu heftig. Er kann wohl nichts
>> vergessen? Oder irgend ein Programm übermittelt unverhältnismäßig
>> viele Nutzerinformationen?
>>
> Naja, nach dem Willen der Erfinder solcher Sachen braucht ja heute
> keiner mehr eine logisch aufgebaute und gut strukturierte Ablage für
> seine Dateien.
> Man(n) soll alles einfach irgendwo hinhauen. Werkzeuge wie die Windows-
> Suche, baloo oder eben Zeitgeist wissen dann schon wo was zu finden
> ist... - oder auch nicht!
>
> Mich kotzt es jedenfalls regelrecht an, wenn solche Werkzeuge, die - wie
> Du ja festgestellt hast - häufig einen ungeheuren overhead erzeugen,
> inzwischen untrennbar mit einer Arbeitsumgebung/Desktop-Environment
> verquickt sind. Und, daß wie am Beispiel KDE-Baloo erst kürzlich zu
> sehen war, sich der Hauptentwickler sogar vehement dagegen sträubt
> diesem Bloat abschaltbar zu machen.
>
>
>> Ich habe das jedenfalls mal gelöscht [3] und bisher keinen Nachteil
>> feststellen können.
>> Die Datensicherung läuft wieder flotter ...
>>
> Diese "Datenbank" zu sichern ist IMHO sowieso kontraproduktiv, da sie
> sich nicht auf andere Rechner oder Installationen übertragen läßt. Ist
> jedenfalls bei dem KDE-Baloo-Bloat so.
>
>


---
Diese E-Mail ist frei von Viren und Malware, denn der avast! Antivirus Schutz ist aktiv.
http://www.avast.com


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Re: Zeitgeist

Frank J.
Am 09.02.2015 um 09:49 schrieb Decstasy:
...
> Das Skript selbst nutzt Hardlinks um Speicherplatz, bei einer
> nichtveränderung zum Vortag, zu sparen. Nach dem initialen Backup, wird
> lediglich die tägliche Veränderung an zusätzlichen Speicherplatz
> benötigt. Man hat täglich ein synthetisches Vollbackup durch diese Methode.


Moin!

Sicherung:

Mein etwas einfacher aufgebautes Backup-Script nutzt "rsync" [1].
Auch das sichert nur solche Dateien, die gegenüber der letzten Kopie
verändert wurden.
Die riesig gewordene Datenbank-Datei von Zeitgeist wird aber ständig ein
wenig geändert und wird daher bei jeder Sicherung mit rsync komplett neu
kopiert.

[1] http://wiki.ubuntuusers.de/rsync


Zeitgeist:

Die Seite http://wiki.ubuntuusers.de/Zeitgeist sagt:

'Dies soll laut den Entwicklern zu einer völlig neuen Art der
Dateiverwaltung und Verwendung führen. Beispielsweise sollen sich so
Dateien ereignisbasiert suchen lassen, etwa nach dem Muster: "Wo ist das
Dokument, das ich vorgestern mit OpenOffice erstellt und dann per Mail
an meine Firma geschickt habe?" '

Ich glaube nicht, das man dazu 1 GByte Daten sammeln muss.

--

Frank


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Re: Zeitgeist

H.-Stefan Neumeyer-3
Am Freitag, 13. Februar 2015, 19:19:58 schrieb Frank J.:

Hallo Frank
>
> 'Dies soll laut den Entwicklern zu einer völlig neuen Art der
> Dateiverwaltung und Verwendung führen. Beispielsweise sollen sich so
> Dateien ereignisbasiert suchen lassen, etwa nach dem Muster: "Wo ist
> das Dokument, das ich vorgestern mit OpenOffice erstellt und dann per
> Mail an meine Firma geschickt habe?" '
>
Sag ich doch! :-)
Nach dem Willen der Gedankengeber von so etwas soll im Jahr 2015 niemand
mehr sein Daten strukturiert und sortiert ablegen - er soll sie
s_u_c_h_e_n, bzw. suchen lassen.
Deshalb verfügen wohl auch alle "modernen" Dateimanager a la Dolphin
oder Nautilus über keine wirklich vernünftigen Mittel wie eine
aufklappbare Baumansicht mehr um in den Verzeichnissen zu navigieren.
Und Nautilus hat ja sogar "split-view" inzwischen wieder abgeschafft.

Für ein Szenario, welches Du oben umrissen hast, gibt es IMHO ganze
Systeme, die Dokumente verwalten. Und nicht solche (entschuldige den
vielleicht etwas drastischen Ausdruck) solche stümperhaften Versuche wie
Nepomuk, Baloo oder auch Zeitgeist.

Ich weiß, daß in Projekten wie Zeitgeist durchaus enorm viel Arbeit
steckt, und auch der Gedanke an sich für einige etwas für sich hat. Aber  
ich bin auf der anderen Seite sicher nicht der einzige, der so etwas
niemals nutzen wird.
Und wie schnell u.U. solche Sachen auch wieder "abgeschafft" werden,
zeigt Nepomuk in KDE. Nachdem man daran jahrelang mehr oder weniger
erfolglos rumgepfriemelt hatte, ohne daß das auch nur ansatzweise den
hohen Vorschußlorbeeren gerecht werden konnte, hat man es dann praktisch
von heute auf morgen (aber immer noch viel zu spät) wieder eingestampft.

--
Gruß Stefan
 
Bitte bei Antworten auf meine Postings auf Mailinglisten k_e_i_n_e  
zusätzliche PM-Nachricht schicken. Ich lese die Liste!
------------------------------------------------------------------
 
Mageia "Couldron" = Mageia 5 Beta 2
KDE 4.14.3
KDE-PIM 4.14.3
 
Was für eine deprimierend dämliche Maschine
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Re: Zeitgeist

Florian Diesch
Am Sat, 14 Feb 2015 16:10:01 +0100
schrieb "H.-Stefan Neumeyer" <[hidden email]>:

> Am Freitag, 13. Februar 2015, 19:19:58 schrieb Frank J.:
>
> Hallo Frank
> >
> > 'Dies soll laut den Entwicklern zu einer völlig neuen Art der
> > Dateiverwaltung und Verwendung führen. Beispielsweise sollen sich so
> > Dateien ereignisbasiert suchen lassen, etwa nach dem Muster: "Wo ist
> > das Dokument, das ich vorgestern mit OpenOffice erstellt und dann
> > per Mail an meine Firma geschickt habe?" '
> >
> Sag ich doch! :-)
> Nach dem Willen der Gedankengeber von so etwas soll im Jahr 2015
> niemand mehr sein Daten strukturiert und sortiert ablegen - er soll
> sie s_u_c_h_e_n, bzw. suchen lassen.
Zeitgeist kann und will traditionelle nicht ersetzen, sondern eine
*zusätzliche* Möglichkeit schaffen, auf Dateien zuzugreifen.

Bisher wird Zeitgeist aber nur als eine Art aufgebohrte Version von
"Zuletzt geöffnete Dateien" verwendet - und soweit ich gibt gibt es
keine aktiven Projekte, die das ernsthaft ändern wollen.

Die "semantische Dateiverwaltung" ist, soweit ich weiß, momentan
unter Linux außerhalb von KDE kaum verbreitet

> Deshalb verfügen wohl auch alle "modernen" Dateimanager a la Dolphin
> oder Nautilus über keine wirklich vernünftigen Mittel wie eine
> aufklappbare Baumansicht mehr um in den Verzeichnissen zu navigieren.

Ja, das ist eher die traditionelle Art der Darstellung, der
aufklappbare Dateibaum wurde soweit ich mich erinnere, mit Windows95
eingeführt.

Bei Nautilus geht es auch darum, dass GNOME touchscreen-fähig werden
will, und da ist die Baumansicht nicht so gut geeignet.

> Und Nautilus hat ja sogar "split-view" inzwischen wieder abgeschafft.

Das liegt ehere daran, dass es unter GnomeShell (der Zielplattform für
Nautilus) sehr einfach ist, eine ähnliche Ansicht mit zwei
nebeneinander liegenden Nautilus-Fenstern zu bekommen, und GNOME sehr
gerne weniger wichtige Funktionen aus Programmen entfernt, um die
Code-Basis möglichst schlank zu halten.
 



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GtkFalse - a GUI version of /bin/false.
http://www.florian-diesch.de/software/gtkfalse/

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Re: Zeitgeist

Florian Diesch
In reply to this post by Frank J.
Am Fri, 13 Feb 2015 19:19:58 +0100
schrieb "Frank J." <[hidden email]>:

> Ich glaube nicht, das man dazu 1 GByte Daten sammeln muss.

Typischerweise liegen die Datenmengen meiner Erfahrung nach entweder in
activity.sqlite-wal (daran ist ein Bug in sqklite schuld) oder im
Ordner fts.index, der Daten für die Volltextsuche nach Dateinamen
(aber nicht nach Inhalten) enthält.



Ich bin am überlegen, ein kleines Programm zu schrieben, dass
regelmäßig alte Einträge aus den Aufzeichnungen löschen kann.

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Re: Zeitgeist

Lutz Müller
In reply to this post by Florian Diesch
Hallo,

> Ja, das ist eher die traditionelle Art der Darstellung, der
> aufklappbare Dateibaum wurde soweit ich mich erinnere, mit Windows95
> eingeführt.

Gab es mindestens schon aufm Mac um die 90er.
Die Dateihierarchie aber schon seit ca. 85

Ich halte dieses Kozept auch für völlig überaltet. Hab mir auch schon
eine Menge gedanken dazu gemacht, komme aber nicht dazu es umzusetzen.

Zeitgeist ist imho der richtige Weg. mit nsa usw. hat das gar nichts zu
tun! Wenn man mit dem PC die Peripherie wie Handy Laptop usw. nicht die
Daten wie Termine, Tel.nummern, Notizen, Dateien usw. gescheit
organisieren und synchronisieren kann, ist man eher auf Google, MS oder
Apple angewiesen. Dann sind wir bei NSA usw.


>
> Bei Nautilus geht es auch darum, dass GNOME touchscreen-fähig werden
> will, und da ist die Baumansicht nicht so gut geeignet.
>
>> Und Nautilus hat ja sogar "split-view" inzwischen wieder abgeschafft.
>
> Das liegt ehere daran, dass es unter GnomeShell (der Zielplattform für
> Nautilus) sehr einfach ist, eine ähnliche Ansicht mit zwei
> nebeneinander liegenden Nautilus-Fenstern zu bekommen, und GNOME sehr
> gerne weniger wichtige Funktionen aus Programmen entfernt, um die
> Code-Basis möglichst schlank zu halten.
>
>
>
>
>
>


On 15.02.2015 12:14, Florian Diesch wrote:

> Am Sat, 14 Feb 2015 16:10:01 +0100
> schrieb "H.-Stefan Neumeyer" <[hidden email]>:
>
>> Am Freitag, 13. Februar 2015, 19:19:58 schrieb Frank J.:
>>
>> Hallo Frank
>>>
>>> 'Dies soll laut den Entwicklern zu einer völlig neuen Art der
>>> Dateiverwaltung und Verwendung führen. Beispielsweise sollen sich so
>>> Dateien ereignisbasiert suchen lassen, etwa nach dem Muster: "Wo ist
>>> das Dokument, das ich vorgestern mit OpenOffice erstellt und dann
>>> per Mail an meine Firma geschickt habe?" '
>>>
>> Sag ich doch! :-)
>> Nach dem Willen der Gedankengeber von so etwas soll im Jahr 2015
>> niemand mehr sein Daten strukturiert und sortiert ablegen - er soll
>> sie s_u_c_h_e_n, bzw. suchen lassen.
>
> Zeitgeist kann und will traditionelle nicht ersetzen, sondern eine
> *zusätzliche* Möglichkeit schaffen, auf Dateien zuzugreifen.
>
> Bisher wird Zeitgeist aber nur als eine Art aufgebohrte Version von
> "Zuletzt geöffnete Dateien" verwendet - und soweit ich gibt gibt es
> keine aktiven Projekte, die das ernsthaft ändern wollen.
>
> Die "semantische Dateiverwaltung" ist, soweit ich weiß, momentan
> unter Linux außerhalb von KDE kaum verbreitet
>
>> Deshalb verfügen wohl auch alle "modernen" Dateimanager a la Dolphin
>> oder Nautilus über keine wirklich vernünftigen Mittel wie eine
>> aufklappbare Baumansicht mehr um in den Verzeichnissen zu navigieren.
>
> Ja, das ist eher die traditionelle Art der Darstellung, der
> aufklappbare Dateibaum wurde soweit ich mich erinnere, mit Windows95
> eingeführt.
>
> Bei Nautilus geht es auch darum, dass GNOME touchscreen-fähig werden
> will, und da ist die Baumansicht nicht so gut geeignet.
>
>> Und Nautilus hat ja sogar "split-view" inzwischen wieder abgeschafft.
>
> Das liegt ehere daran, dass es unter GnomeShell (der Zielplattform für
> Nautilus) sehr einfach ist, eine ähnliche Ansicht mit zwei
> nebeneinander liegenden Nautilus-Fenstern zu bekommen, und GNOME sehr
> gerne weniger wichtige Funktionen aus Programmen entfernt, um die
> Code-Basis möglichst schlank zu halten.
>  
>
>
>
>
>

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Backuo (war Re: Zeitgeist)

Keywan Najafi Tonekaboni
In reply to this post by Frank J.
Hallo,

Am Freitag, den 13.02.2015, 19:19 +0100 schrieb Frank J.:
> Am 09.02.2015 um 09:49 schrieb Decstasy:
> ...
> > Das Skript selbst nutzt Hardlinks um Speicherplatz, bei einer
> > nichtveränderung zum Vortag, zu sparen. (…)
>
> Mein etwas einfacher aufgebautes Backup-Script nutzt "rsync" [1].
> Auch das sichert nur solche Dateien, die gegenüber der letzten Kopie
> verändert wurden. (…)

noch ein Nachtrag. Das Programm "rsnapshot" macht genau das. Es nutzt
rsync, legt hardlinks an und lässt sich nach belieben anpassen, z.B. ob
stündlich, täglich, etc ein Backup angelegt werden soll und wie viele
Versionen vorgehalten werden sollen.

http://wiki.ubuntuusers.de/rsnapshot

Man kann sogar eigene Skripte/Befehle z.B. zum Erzeugen von SQL-Backups
einbinden und natürlich auch entfernte Rechner, Webspace etc sichern.

Finde ich irgendwie komfortabler als Selbstbau-Lösungen.

Ungewünschte Dateien können auch ausgeschlossen werden, das geht mit
rsync immer, wenn ihr --exclude nutzt (Muster oder Datei).

Hier meine Standard-Exclude-Liste für ein volles System-Backup unter
Debian:

lost+found/
/dev/*
/proc/*
/sys/*
/tmp/*
/mnt/*
/tmp/*
/var/tmp/*
/var/run/*
/var/cache/apt/archives/*

Schöne grüße

Keywan



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Re: Backuo (war Re: Zeitgeist)

Matthias Bodenbinder
Wenn hier gerade über backup tools geredet wird, kann ich "dirvish" in die Runde werfen. Ich benutze es seid Jahren.
Basiert auch auf rsync und hardlinks etc. Ähnlich wie rsnapshot.

https://wiki.ubuntuusers.de/dirvish

Matthias


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